Integritäts-Prüflauf

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Integritäts-Prüflauf

Aufruf der Maske:

Anwendung - Optionen - Integritätsprüflauf

 

Vorgehensweise/Ablauf:

Hinweise zur Menübedienung bzw. zu den Funktionstasten lesen Sie bitte unter diesen Online-Themen nach.

Wenn Sie den Cursor in eines der Felder der Maske setzen wird Ihnen am unteren Bildschirmrand zu jedem Feld eine kurze Erklärung angezeigt, welche Informationen hier hinterlegt werden sollen.

 

In seltenen Fällen können Datensätze entstehen, die nicht ganz in Ordnung sind. Viele Dinge können hierbei eine Rolle spielen. Ein kurzer, kaum merklicher Stromausfall zum Beispiel hat bereits Auswirkungen auf die Programmteile, die gerade bearbeitet werden. Auch Hardware- oder Netzwerkfehler können Auswirkungen auf Ihre Daten haben. Oft bemerkt man solche Folgen erst zu einem späteren Zeitpunkt und kann sich dann nicht erklären, weshalb das System nicht mehr ganz in Ordnung scheint.

Mögliche Fehlermeldungen sind: „Variable XY nicht gefunden" oder „Keine Tabelle dbf" und Ähnliches. Zur Beseitigung der Probleme empfehlen wir eine Reorganisation durchzuführen, bei der die „zerstörten Datensätze" repariert und die Dateien neu gebildet werden. Manchmal ist jedoch nicht eindeutig ersichtlich, welche Datei denn nun tatsächlich betroffen ist und die Probleme verursacht. Um das aufzudecken, starten Sie den Integritätsprüflauf.

 

Dieses Programm überprüft Ihren kompletten Datenbestand hinsichtlich der Integrität. Hierbei werden fehlerhafte Datensätze und Dateileichen aufgespürt und protokolliert. Nach erfolgtem Prüflauf sollten Sie das Protokoll ausdrucken und unserer Hotline per Fax zusenden.

Während des Prüflaufes dürfen andere Anwender nicht im Programm arbeiten. Der lauf kann je nach Datenmenge einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

Über den Prüflauf findet außerdem auch eine Prüfung auf die Datenbankgröße statt. Da Visual FoxPro für jede Datei eine Maximalgröße von 2 GB hat, erscheint eine Warnung, wenn eine Datei 1,7 GB überschreitet. In diesem Fall müssen Daten ausgelagert oder gelöscht werden um Datenverlust durch Überschreiten der Maximalgröße zu vermeiden.

 

Beim Start des Menüpunktes erfolgt zunächst die Abfrage, ob Sie Ihre Daten zuvor gesichert haben. Dies ist  zwingend erforderlich!

Danach öffnet sich ein Fenster, indem Sie über die Schaltfläche „Prüflauf starten" die Prüfung starten.

 

Dabei wird zunächst ein „grober" Test der Dateien durchgeführt und nur angezeigt welche Datei defekt ist. Die angezeigt Datei kann nun per Einzelreorganisation neu erstellt werden.

 

Nach diesem ersten „Grobdurchlauf" erfolgt eine Abfrage, ob Sie einen ausführlichen Prüflauf wünschen. ACHTUNG: Dieser Test ist ziemlich zeitintensiv und blockiert dabei das komplette System, weil sämtliche Datensätze auf Ihre Korrektheit überprüft werden.

 

Sogenannte "Schrottsätze" und "Dateileichen" (verwaiste Datensätze, zum Beispiel Auftragspositionen ohne Auftragskopf) werden hier gefunden und dann auch protokolliert. Wenn der zweite Lauf abgeschlossen ist, erfolgt der Hinweis, eine Lagerneuermittlung durchzuführen. Zuvor werden Sie jedoch aufgefordert, das Protokoll auszudrucken. Auf dem Ausdruck sind alle "defekten" Datensätze aufgeführt und zwar mit Angaben des Dateinamens, der Satznummer, dem Fehler und einer Abhilfemöglichkeit.

Die Datensätze können nun nach dem Protokoll abgearbeitet, d. h. korrigiert werden.

 

 

Druckmöglichkeiten:

Über <Strg+D> oder den Button "Ausdruck starten" können Sie die Liste der defekten Datensätze auf das gewünschte Druckziel ausdrucken.

 

 

Besonderheiten:

Analyse von Datenbank- und Netzwerkfehlern:
Per Firmenparameter ERRORMAIL kann aktiviert werden, ob Majesty im Falle von kritischen Datenbank- oder Netzwerkfehlern eine E-Mail an einen oder mehrere Administratoren versenden soll. Die E-Mail dient dazu solche Fehler sofort zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten, bevor es zu einem Datenverlust kommen kann.

 

 

Links: Reorganisations-Nachtlauf, Einzelne Reorganisation, Fehler-Protokoll, Lager-Neuermittlung,

 

Erstellt am: 17.03.11