Handelsstückliste

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Handelsstückliste

Aufruf der Maske:

Anwendung - Stammdaten - Artikel - Artikelstamm - Artikel aufrufen und über das Kontextmenü "Extras" - Stücklisten - Handelsstückliste

 

Eine Auflistung aller relevanten Firmenparameter für diese Maske erhalten Sie über die Tastenkombination <Alt+F1>. Wenn Sie Änderungen an den Einstellungen der Parameter vornehmen möchten erreichen Sie die Tabelle über Anwendung - Stammdaten – Parameter – Firmen-Parameter-Standard:

 

AUTO-POS

Automatische Positionsnummernvergabe      

Ein-/Ausschalten der automatischen Vergabe von Positionsnummern im Angebot, Lieferung, Bestellung, Stücklisten, u.a.

ACHTUNG! Wir raten davon ab, mit manueller Positionsnummernvergabe zu arbeiten.

Lassen Sie die Positionsnummer besser generell von Majesty vergeben, denn Sie können die Position dennoch manuell überschreiben und Majesty verwendet dann auch die manuell geänderte Positionsnummer.

SETEINLES8

SET-Einleseart mit Bedingung

Set-Einlesemaske:

Über den neuen Firmenparameter SETEINLES8 kann gesteuert werden, unter welchen Bedingungen eine fest vorgegebene Set-Einleseart automatisch gewählt werden soll. Es können Felder aus dem Artikelstamm als Selektion gewählt werden (Tabellen ARTST und ARTST2). Des Weiteren kann die Maske optional unterdrückt werden, wenn eine Bedingung erfüllt wird.

SETKOMPLET

Nur komplette Sets beliefern lassen

Handelsstücklisten-Positionen:

Wird eine Set-Position gelöscht und ist der Parameter SETKOMPLET gesetzt, so werden alle offenen Angebote sowie alle offenen Aufträge vor dem Löschen angezeigt.

SETPO1

Gesamt-EK bei Hauptlief. aktualisieren    

Dieser Parameter steuert für die EK-Auskunft in der Handelsstückliste, ob nach der Auskunft eine Aktualisierung des EK zum Hauptlieferanten erfolgen kann.

SETRABATT

Rabattzuweisung bei den Handelsstücklisten

SET / Handelsstückliste einlesen:

Mit dem Parameter SETRABATT ist es möglich, bei den Set-Einlesearten 4 und 5 den Rabatt der Sethauptposition in die Setunterposition zu verrechnen (der Rabatt wird nicht extra ausgewiesen). Dies gilt für alle Verkaufsbelege, die kundenspezifische Set-Preisliste und den EDI-Auftragsimport. Dabei sollten die Parameter KDREFNETTO und ARTKGNETTO beachtet werden.

 

Wenn der Parameter SETRABATT gesetzt ist, wird künftig der Rabatt der Set-Hauptposition bei den Set-Einlesearten 4 und 5 nur verrechnet, wenn die Parameter KDREFNETTO und ARTKGNETTO nicht gesetzt sind.

SETSTUFEN

Sets/Handelsstücklisten mehrstufig

Set-Einleseart 6 mit Mehrstufigkeit:

Bei aktiviertem Firmenparameter SETSTUFEN werden die Positionen der Zwischenebene (Stufe 1) jetzt in gelb dargestellt und die 2. Stufe kann dann ebenfalls mit eingelesen werden. In der Tabelle lässt sich der Haken "Pflichtpos." auch verändern. Pflichtpositionen werden ohne Preis, Optionspositionen mit Preis eingelesen. Durch dass Verändern des Häkchens lässt sich somit auch die Preisermittlung steuern.

 

Einlesen von Sets / Handelsstücklisten:

Der Parameter SETSTUFEN wurde erweitert, sodass mehr als zwei Stufen in Verkaufsbelege eingelesen werden können.

So ist es mit folgender Einstellung zum Beispiel möglich, alle Stufen eines Sets rekursiv auflösen zu können. Außerdem werden alle Zwischenstufen eingelesen, anstatt nur die jeweils unterste:

[SETSTUFEN]

ANZAHLSTUFEN=0

ALLESTUFENEINLESEN=.T.

 

Mit folgender Einstellung würden maximal 5 Ebenen aufgelöst und jeweils nur die unterste Ebene eingelesen werden:

[SETSTUFEN]

ANZAHLSTUFEN=5

ALLESTUFENEINLESEN=.F.

VKSETPO

Auswahl VK-Preis in der Handelsstückliste

Mit diesem Parameter kann man auswählen, welcher VK-Preis in der Artikelstamm/Handelsstückliste angezeigt wird.  
VORSICHT! Bei Umstellung dieses Parameters wird die VK-Anzeige auch bei allen bereits vorhandenen Handelsstücklisten geändert.

VORGANGLO1

Auswahl der zu protokollierenden Vorgänge

Dieser Parameter steuert, welche Vorgänge in Majesty protokolliert werden sollen.

 

 

Vorgehensweise/Ablauf:

 

Sie können bestimmte Artikel, die im Bund/Set ver- oder gekauft werden, in einer Handelsstückliste zusammenfassen.

Um bei zusammengehörenden Artikeln die Handhabung zu erleichtern, kann eine Handels-Stückliste erstellt werden. Alle Artikel, die zu einem "Set" gehören, werden in dieser Handels-Stückliste zu einem Bündel zusammengefasst. Ein solches Set wird wie ein einziger Artikel gehandhabt.

 

 

Das bietet Ihnen folgende Vorteile:

* bei Positionserfassungen werden zusammengehörige Artikel unter einer einzigen Artikelnummer zusammengefasst und müssen somit nicht mehr einzeln eingegeben werden,

* das System erkennt, welche Artikel in dem jeweiligen Set enthalten sind,

* es kann gewählt werden, ob Set-Preise oder Positions-Preise ausgewiesen werden sollen.

Wird ein Set mit mehreren Positionen auf einem Lieferschein aufgeführt, so werden diese - ausgenommen Variante 3 des Einlesens (siehe unten) - automatisch vom Lager abgebucht.

 

Einige Beispiele für Sets:

1. Hardwarehändler:

Ein Komplett-PC besteht aus Festplatte x, Gehäuse x, Mutterplatine x, Tastatur x, Monitor x usw.

2. Medizintechnik-Betrieb:

Ein Operations-Set besteht aus Wundhaken, Skalpellgriff, Skalpellklingen, Pinzetten, Scheren, ...

3. Softwarehaus:

Ein Majesty-Paket „Produktion" besteht aus den Modulen PPS1, PPS2, PPS3, PPS4, PPS5, PPS6, ...

 

Folgende Firmenparameter sind von Bedeutung:

MONTAGE1

Mengenprüfung bei Montagetool            

Setverwaltung / SET-Zusammenbau:
In der Setverwaltung kann über den Parameter MONTAGE1 jetzt gesteuert
werden, ob der Mindestbestand der Stücklistenteile beachtet werden soll.

SETEINLES

Standard-Einlese-Art von SETs

Es gibt eine neue Einleseart 6 für Sets (kann über Parameter SETEINLES als Standard vorbelegt werden). Bei dieser Methode kann in den Setpositionen zwischen Pflichtpositionen (werden generell eingelesen) und Optionspositionen (sind optional) unterschieden werden. Beim Einlesen eines Sets nach dieser Methode bringt Majesty generell eine Auswahltabelle, bei der die optionalen Positionen einzeln ausgewählt werden können. Die Pflichtpositionen haben keinen Preis, da dieser  in der Set-Hauptposition im Gesamtpreis enthalten ist. Optionale Positionen werden hingegegen immer mit Preis eingelesen.

SETEINLES1

Vorschlag der Einleseart von Sets        

Besteht ein Set aus sich selbst , d. h. die Artikelnummer der 1. Position des Sets entspricht der Artikelnummer, die eingegeben wurde, machen die Set-Einlesearten 2 und 5 wenig Sinn, da hier sonst der Artikel 2x aufgeführt wird. Wird der Firmenparameter SETEINLES1 gesetzt, wird in diesem Fall automatisch die Set-Einleseart1 vorgeschlagen.

SETEINLES4

Menge und Multiplikator getauscht        

Über den Parameter SETEINLES4 ist es im Verkaufsbereich möglich, beim
Einlesen von Sets generell die Menge und den Multiplikator zu tauschen.

 

Bei gesetztem Parameter SETEINLES4 (Menge mit Multiplikator getauscht) werden ab der Version 30.0 von Majesty auch Nachkommastellen bei Mengenfeldern in die Belege übernommen, sofern im Set eine Mengenangabe mit Nachkommastellen ist.

SETPO1

Gesamt-EK bei Hauptlief. aktualisieren    

Mit dem Firmenparameter SETPO1 lässt sich eine Abfrage nach der EK-Auskunft aktivieren, über die der ermittelte EK direkt dem Hauptlieferanten zugeordnet werden kann.

SETSTATIST

Statistik für Set-Hauptposition ohne Preis

Der Firmenparameter SETSTATIST steuert, ob die Hauptposition mengenmäßig in der Verkaufsstatistik geführt werden soll oder nicht.

 

 

I. Anlegen eines Sets

Zunächst muss sichergestellt sein, dass jeder Bestandteil des Sets im Artikelstamm angelegt ist, schon deswegen damit die Einzelteile eines Sets auch als Einzelartikel und/oder Ersatzteile geführt und verkauft werden können.

 

Nun wird ein übergeordneter Sammel-Artikel (Set-Oberbegriff) mit einer eigenen Artikel-Nr. angelegt, jedoch ohne dabei die Lagerführung zu aktivieren, da beim Verkauf eines Sets die Einzelteile vom Lager abgebucht werden. Der übergeordnete Sammel-Artikel wird als Set faktisch nicht als Lager-Artikel geführt, da er sich ja aus mehreren einzelnen Lager-Artikeln zusammensetzt. Dafür wird in der Regel bei den Sammelartikel ein Set-Preis hinterlegt, der von der Summe der Einzelpreise des Set-Inhalts abweichen kann.

 

Ausnahme:

- Wenn eine Handelsstückliste aus sich selbst besteht - dann sollte allerdings die Einleseart 1 gewählt werden.

- Und wenn eine Artikelnummer im Set mit Lager- bzw. mit Chargenverwaltung angelegt ist, dann gilt diese Lager- bzw. Chargenverwaltung auch für die Handelsstückliste. Bitte auch den Firmenparameter SETEINLES1 beachten.

Wenn also ein Setartikel auch selber wieder als Stücklistenposition im Set vorkommt, sollte der Artikel auf jeden Fall mit Lagerführung angelegt sein.

 

Bevor Sie den neuen Sammel-Artikel speichern, rufen Sie über das Kontext-Menü die "Handels-Stückliste" auf. Hier rufen Sie die einzelnen Artikel des Sets über die Artikelnummer auf (F12 Tabelle mit Auswahlmöglichkeit oder Direkteingabe der Nummer) und geben in dem Mengenfeld die entsprechende Anzahl, die benötigt wird, ein. Speichern Sie mit der Funktion <F2> ab und wiederholen Sie den Vorgang solange, bis alle Setpositionen erfasst sind.

Pro Position kann ausser der Menge auch die "Menge pro"-Einheit angegeben werden. Wird z. B. ein Artikel mit der "Menge 10 St." und "Mengen pro 100 St." angelegt,  so errechnet das System in allen Erfassungsmasken abhängig von der gewünschten Anzahl an Set-Artikeln die richtige Menge des Setartikels. Zusätzlich kann der gewünschte Lieferant eingetragen werden.

Das Feld "Überschrift" dient dazu, Zwischenüberschriften bei Sets zu definieren. Dieses Feld wird beim Einlesen eines Sets dann ins Vortextfeld der betreffenden Position

übernommen. Eine freie Zusatz-Bezeichnung für die SET-Position hinterlegen Sie bitte im Feld "freier Text", z. B. bei diversen Artikeln, die im Artikelstamm keinen Text enthalten.

 

Für Handelsstücklisten/Sets können ebenfalls Varianten eingegeben werden.

Beim Einlesen eines solchen Sets können dann die Varianten in einer Tabelle gewählt/abgewählt werden.

 

 

II. Verwendung von Sets

Verwendet werden können Sets in Angeboten, Aufträgen, Lieferscheinen/Rechnungen, Anfragen, Bestellungen und Belastungsanzeigen. Wird z.B. eine Rechnung geschrieben und dabei in der Positions-Erfassungsmaske die übergeordnete Set-Artikelnummer eingeben, erkennt das System, dass es sich um ein Set handelt. Über eine spezielle Maske für das Einlesen eines Sets geben Sie zunächst die SET-Stückzahl an und können die anzudruckende SET-Überschrift noch manuell anpassen. Es stehen nun verschiedene Varianten für das „Einlesen" des Sets zur Auswahl:

 

SetHandelsstückliste einlesen

 

1: SET-Positionen mit Einzelpreisen, 1 Zeile Überschrift Hauptpos.

Auf der Rechnung erscheint die Set-Bezeichnung als Überschrift; darunter wird die Position, die Art.-Nr., die Art.-Bezeichnung, die Menge, der Einzelpreis und der Gesamtpreis pro Set-Artikel aufgeführt. Der eventuell im Artikelstamm hinterlegte Setpreis wird bei dieser Variante ignoriert, die Einzelpreise pro Artikel haben Priorität.

 

2: SET-Hauptpos. voller Text und Gesamtpreis, Positionen ohne Preis einlesen

Falls im Artikelstamm ein Set-Gesamtpreis hinterlegt wurde und die Einzelpreise der Positionen nicht aufgeführt werden sollen, nutzen Sie bitte diese Variante. Die Positionen werden jetzt wie unter 1: einzeln aufgeführt, jedoch nur der komplette Set-Einzel- und Set-Gesamt-Preis in Rechnung gestellt. Diese Variante stellt Set-Einzelpositionen im System zwar ab (damit das Lager verwaltet werden kann), setzt aber die Einzelpreise der Positionen auf Null. Beim Ausdruck der Belege kann man dann steuern, dass Set-Positionen ohne Preise gar nicht gedruckt werden sollen.

 

3: SET-Hauptpos. voller Text mit Gesamtpreis, ohne SET-Positionen, ohne Lager

Hier wird nur das Set ohne Einzelpositionen mit dem im Artikelstamm hinterlegten Gesamtpreis eingelesen. Bei dieser Variante ist es erforderlich, die Position wie bei einer gewöhnlichen Positionserfassung mit <F2> zu speichern. Auf dem Ausdruck erscheint nur die Zeile mit der Set-Bezeichnung und dem Einzel- und Gesamtpreis. Die zugehörigen Artikel werden nicht einzeln aufgeführt und sind auch nicht intern im System gespeichert. Eine Lagerbuchung findet bei dieser Alternative nicht statt, da das Set als übergeordneter Sammel-Artikel nicht am Lager geführt wird. Diese Alternative wäre beispielsweise bei einem Angebot sinnvoll, wenn der Kunde weiß, was in dem Set alles enthalten ist.

 

4: SET-Hauptpos. voller Text ohne Preis, SET-Positionen mit Preis

Bei dieser Variante wird für die Hauptposition eine separate Position mit vollem Text aber ohne Preis angelegt und die Unterpositionen werden mit Einzelpreisen eingelesen.

 

5: SET-Hauptpos. voller Text und errechnetem Gesamtpreis, Pos. ohne Preis

Bei dieser Variante errechnet sich der Gesamtpreis des Sets aus den Einzelpreisen der in der Handelsstückliste hinterlegten Positionen. Auch wenn bei der Hauptposition ein Preis hinterlegt ist, wird er hier nicht berücksichtigt.

Wird noch eine Auskunft über den Set-Inhalt bzw. die Lagerbestandssituation der einzelnen Set-Positionen gewünscht, so hat man die Möglichkeit, über die Schaltfläche „SET-Information" das Set „aufzulösen" (Verlassen der Info mit <Esc> oder <Enter>). Danach wird das Set durch Anwählen der Schaltfläche „SET einlesen" in die Rechnung übernommen. Falls im Artikelstamm aktiviert, werden alle zum Set gehörigen Artikel nun vom Lager abgebucht (einzeln).

 

Mit dem Parameter SETRABATT ist es möglich, bei den Set-Einlesearten 4 und 5 den Rabatt der Sethauptposition in die Setunterposition zu verrechnen (der Rabatt wird nicht extra ausgewiesen). Dies gilt für alle Verkaufsbelege, die kundenspezifische Set-Preisliste und den EDI-Auftragsimport. Dabei sollten die Parameter KDREFNETTO und ARTKGNETTO beachtet werden.

 

6: wie 2; Vorschalttabelle und Optionspositionen mit Preis

Das Übernehmen-Häkchen der Unterpositionen (Stufe 2) wird nun nur dann gesetzt, wenn die Position der Stufe 1 und der Stufe 2 eine Pflichtposition ist.

Wird in der Position der Stufe 1 das Übernehmen-Häkchen gesetzt oder entfernt, werden nun auch die Häkchen der Positionen von Stufe 2 automatisch korrekt mit gesetzt bzw. entfernt (entsprechend der Einstellung "Pflichtposition").

 

Wird bei einer Set-Hauptposition der Liefertermin nachträglich geändert, werden Sie vom System gefragt, ob diese Änderung auch in die Unterpositionen übernommen werden soll.

 

Das System erlaubt auch das Einlesen von Sets mit der Positionsmenge NULL. Dies kann sinnvoll sein, wenn die Set-Positionen zwar auf Angeboten und Auftragsbestätigungen aufgelistet sein sollen, nicht aber lagermäßig und statistisch gebucht werden sollen. Für diesen Fall wurde die Möglichkeit geschaffen, dass die Set-Hauptposition nun auch lagermäßig gebucht wird, falls diese laut Artikelstamm mit Lagerführung geführt wird.

 

Bestell-Positionen bzw. SET / Handelsstückliste einlesen:

Zukünftig ist es möglich, dass auch beim Einlesen von Sets die Mindestbestellmenge nach Beantwortung der Abfrage mit "Ja" automatisch übernommen wird.

 

Besonderheit bei Sets:

Set löschen in Positionserfassung: In Angebot, Auftrag, Lieferschein, Anfrage, Belastungsanzeige und Bestellung ist es möglich ein

Set komplett zu löschen. Hierzu muss die Set-Hauptposition gelöscht werden. Danach erhalten Sie ein Abfrage, ob das ganze Set gelöscht werden soll.

Es ist möglich eine Handelsstückliste aus sich selbst bestehen zu lassen, dann sollte allerdings die Einleseart 1 gewählt werden.

 

EK-Ermittlung bei Sets:

In der Handelsstückliste eines Sets gibt es über das Kontextmenü Extras die Funktion "Gesamtpreis ermittlen (EK)". Diese zeigt anhand des EKs der Setposition, den errechneten Gesamt-EK an. (Dies Funktion gibt es hier auch für den VK).

 

Um Sets vorkonfektioniert am Lager führen zu können, kann über den Firmenparameter AUFTRAG21 ein Präfix für diese vorkonfektionierten Sets angegeben werden. Beim Einlesen eines Sets in der Auftragserfassung wird dann zunächst geprüft, ob vorkonfektionierte Sets am Lager liegen. Wenn dies der Fall ist, wird auf den Artikel des vorkonfektionierten Sets umgestellt und die Logik zum Einlesen des Sets wird nicht gestartet. Ist kein Bestand verfügbar, so wird die ganz normale Logik zum Einlesen eines Sets ausgeführt.

 

Preisgruppenänderung in Verkaufsbelegen:

Wenn ein Set mit Gesamtpreis eingelesen wurde, kommt nach einer Preisgruppenänderung nun die folgende Abfrage:

"Dieser Beleg enthält Set(s)! Eine Preisgruppenänderung bewirkt, dass der Preis der Set-Hauptposition neu aus dem Stamm geladen wird - eine Berechnung des Gesamtpreises aus der Summe der Positionseinzelpreise mit neuer Preisgruppe ist nicht möglich. Möchten Sie die Preisgruppe dennoch ändern?".

Sie können dann selbst entscheiden, ob Sie es zulassen möchten, dass für die Set-Hauptposition der Preis der geänderten Preisgruppe neu gelesen wird, aber eine Berechnung des Gesamtpreises aus der Summe der Einzelpreise ist nicht möglich.

 

Angebotserfassung- und Auftragserfassung-Positionen:

Wird das Lieferdatum, die Lieferwoche oder der Wunschtermin einer Set-Hauptposition geändert, so erscheint zukünftig eine Abfrage, ob dieser Termin in die Unterpositionen mit übernommen werden soll.

 

Auftragspositionserfassung für Abrufaufträge:

Bei der tabellarischen Übernahme von Rahmenauftragspositionen mit Sets wird das Erzeugen eines Abrufauftrags verhindert, wenn die zugehörige Set-Hauptposition nicht übernommen wird.

 

Links: Artikelstamm,

 

 

02/2022