<< Click to Display Table of Contents >>

Aufruf der Maske:

Anwendung - Stammdaten - Artikel - Artikelstamm - Artikel aufrufen - Kontextmenü "Extras" Produktionsstückliste

Anwendung - Produktion - Betriebsauftrag aufrufen - Kontextmenü "Extras" Produktionsstückliste

 

Eine Auflistung aller relevanten Firmenparameter für diese Maske erhalten Sie über die Tastenkombination <Alt+F1>. Wenn Sie Änderungen an den Einstellungen der Parameter vornehmen möchten erreichen Sie die Tabelle über Anwendung - Stammdaten – Parameter – Firmen-Parameter-Standard:

 

ARCHIVIER2

Automatisch zu archivierende Belegarten

Arbeitsplan, Produktionsstückliste (Stammdaten):

Die Archivierungsparameter wurden erweitert, sodass es künftig möglich ist, beim Druck der Stückliste oder des Arbeitsplanes (aus den Stammdaten heraus) diese auch archivieren zu können. Die Archivierung kann über die neuen Stellen im Firmenparameter ARCHIVIER2 aktiviert werden. Zusätzlich kann über die ARCHIVIER4 und ARCHIVIER7-Parameter individuelle Dateinamen und Abladepfade vergeben werden.

AUSVORB

Vorbelegung des Feldes Ausschuss-%-Satz

steuert, wie der Ausschuss-Prozentsatz in der Stückliste vorbelegt sein soll.

BAFREIGABE

Freigegeben-Häkchen prüfen                

Über den Firmenparameter BAFREIGABE lässt sich in den Masken für die Stammstückliste, den Stammarbeitsplan und den Stammprüfplan ein Häkchen "Freigegeben" freischalten und vorbelegen. Sobald eines der 3 Häkchen nicht gesetzt ist und der Firmenparameter BAFREIGABE gesetzt ist, wird die Betriebsauftragerfassung verhindert (vgl. einer Artikelsperre).

 

Kontextmenü "Extras" Alle Positionen freigeben bzw. alle Positionen sperren (für Arbeitsplan/Stückliste/Prüfplan): Ist die Freigabelogik für Produktionselement aktiv (Firmenparameter BAFREIGABE), gibt es im EXTRAS-Menü der jeweiligen Maske die Möglichkeit alle Positionen freizugeben bzw. zu sperren. Mit diesen Funktionen ist es komfortabel möglich, ein ganzes Produktionselement zu

einem Artikel in einem Aufwand zu sperren bzw. die Freigabe zu erteilen.

EINHEITUEB

Stamm-Preiseinheit übernehmen            

steuert, ob die Artikelstamm-Verkaufs-Preiseinheit auch in die Stückliste (und in den Arbeitsplan) übernommen wird.

 

Preiseinheitsvorbelegung in Stücklistenmasken:

Bei gesetztem Parameter EINHEITUEB und der Einstellung "numerischer Wert=1" kann in Verbindung mit dem Parameter STULIEINH folgende Logik ermöglich werden:

1. Preiseinheiten in Stücklisten werden gemäß Parameter STULIEINH vorbelegt (z.B. mit 1000)

2. Preiseinheiten in Arbeitsplänen werden gemäß Stamm-Preiseinheit vorbelegt.

F11ARTSUCH

Artikelsuche statt F11-Suche              

Die <F11>-Suche in den Stücklistenpositionsmasken beinhaltet alle Felder des Artikelstammes. Hierzu muss der Parameter F11ARTSUCH aktiviert sein.

LAGINFO8

Felderdefinition für Lagerinfofenster    

Über den Firmenparameter LAGINFO8 ist es möglich, die angezeigten Werte
im Lagerinformationsfeld anzupassen.

LEBENSLAUF

Artikel-Lebenslaufakte für Fertigungsdaten

steuert, ob das System Änderungen an Stücklisten automatisch protokollieren soll.

RESTSTUECK

Berechnung Reststück anhand Stangenlänge

Stücklistenpositionen Stamm, BA, Kalkulation:

Über den Firmenparameter RESTSTUECK kann die Berechnung des Reststücks in % bei der Eingabe des Reststücks in Millimeter in der Stamm-, Betriebsauftrag- und Kalkulationsstückliste gesteuert werden.

Bei gesetztem Firmenparameter wird bei der Ermittlung des Reststücks in % die Stangenlänge abzgl. des Reststücks berücksichtigt. Bei nicht gesetztem Firmenparameter wird die Reststückangabe nicht von der Stangenlänge abgezogen.

 

Beispiel:

Stangenlänge: 3000mm

Reststück: 300mm

Berechnetes Reststück bei nicht gesetztem Firmenparameter: 10%

Berechnetes Reststück bei gesetztem Firmenparameter: 11,11%

RESTUMRECH

Reststück in MM statt Prozent

Div. Masken zur Berechnung des Reststücks mit Stangenlänge:

Mit dem neuen Parameter RESTUMRECH ist es möglich bei den Stücklisten mit Reststück entweder Reststück in Millimeter oder Reststück in Prozent zur Berechnung heranzuziehen.

RESTVORB

Vorbelegung des Feldes Reststück-%-Satz        

mit diesem Parameter können sie steuern, wie der Reststück-Prozentsatz vorbelegt wird.

REV-FRAGE

Revisionsstand Abfrage vor Änderung

Über den Firmenparameter REV-FRAGE kann gesteuert werden, ob die Revision automatisch oder erst nach einer Ja-Nein-Abfrage erhöht werden soll und wie die Abfrage vorbelegt wird.

 

Arbeitsplan-Positionen / Prüfplan-Positionen / Produktionsstückliste-Positionen:

Wenn beim Schließen der Masken "Arbeitsplan-Positionen", "Prüfplan-Positionen" oder "Produktionsstückliste-Positionen" die Abfrage (Parameter REV-FRAGE) "Revision automatisch erhöhen" mit "Ja" beantwortet wird, wird die Revisionsänderung in den Artikellebenslauf (Tabelle ARTLEBEN) geschrieben. Die Bezeichnung, z. B. bei Änderung der Arbeitspläne, lautet in Zukunft "Neue Revision - Arbeitsplan". Beim Prüfplan und der Produktionsstückliste ist dies ebenfalls so.

REV-FRAGE3

Revisionsstand Abfrage bei Maske Schließen

Dieser Parameter steuert in (Verbindung mit den Parametern REV-FRAGE, REV-APLA, REV-STULI, REV-PRUEF, REV-TAG), ob die Revisionsstand-Abfrage bei jedem Speichern einer Position erscheinen soll oder einmalig beim Verlassen der Erfassungsmaske, sofern eine Änderung vorgenommen wurde.

REV-TAG

Revisionsstand Abfrage mehrmals pro Tag

Arbeitsplan/Produktionsstückliste/Prüfplan - Positionen:

Per Parameter REV-TAG kann gesteuert werden, ob die Revision mehrmals pro Tag erhöht werden kann.

Außerdem kann über den Parameter REV-FRAGE3 gesteuert werden, ob die Abfrage zur Revisionserhöhung nur einmalig beim Verlassen der Maske anstatt bei jedem Speichervorgang erscheinen soll.

REV-STULI

Revisionsstand Stückliste

Stammdaten - Stücklisten/Arbeitspläne/Prüfpläne:

Über die numerischen Werte 1 der Firmenparameter REV-APLA, REV-STULI, REV-PRUEF lassen sich die Revisionsstände für den jeweiligen Bereich auch einheitlich alphanumerisch vergeben (A-Z, AA-BA-ZZ, AAA-ZZZ etc.) statt einfach numerisch. Dabei wird auch das Präfix berücksichtigt (alphanumerischer Wert 2).

Stücklistenänderungsdienst:

Bei aktivierter Revisionslogik  (Parameter REV-STULI) wird die Revision der Stückliste automatisch um 1 erhöht und das Datum entsprechend

aktualisiert.

STULI1

Atückliste: Artikelhinweis übernehmen

Über den Firmenparameter STULI1 kann gesteuert werden, ob bei der Anlage von Stücklistenpositionen der Artikelhinweis des Stücklistenteils in das Bemerkungsfeld der Stücklistenposition übernommen werden soll.

STULI2

Neu-Nummerierung Stückliste nach Artikel

Eine Neu-Nummerierung der Positionen (Kontextmenü) kann sortiert nach Artikelnummer durchgeführt werden. Hierzu muss der neue Firmenparameter STULI2 gesetzt sein.

STULI3

Sortierungseinstellungen Stücklistendruck

Über den Firmenparameter STULI3 lässt sich eine individuelle Sortierung definieren. Weiter kann über diesen Firmenparameter gesteuert werden, ob bei eingestellter individueller Sortierung vorab eine Auswahl der zu wählenden Sortierung beim Drucken erscheinen soll.
Bitte beachten Sie, dass ggf. eine Reportänderung notwendig ist, da die Standardgruppierung unter Umständen nicht mit der eingestellten individuellen Sortierung kompatibel ist.

STULI4

Mengenaktualisierung Produktionsstückliste

Der Parameter STULI4 steuert, ob beim Ändern der Artikelnummer einer bestehenden Stücklistenposition die Abfrage erscheinen soll, dass die errechnete Menge und der Abstich laut Artikelstamm übernommen werden sollen.

STULI6

Übernahme Arbeitsplanzuordnung beim Dupli.

Beim Duplizieren der Stückliste von einem Artikel auf einen anderen konnte es zu Problemen kommen, wenn eine Stücklistenposition eine Verknüpfung zu einer Arbeitsplanposition hat.

Mit dem Firmenparameter STULI6 lässt sich steuern, ob die Arbeitsplan-Zuordnung des Arbeitgangs in die Stückliste übernommen werden soll. Zusätzlich steuert dieser Parameter, ob eine Abfrage vor der Übernahme der Arbeitsplan-ID erscheinen soll

STULI7

Aktualisierung gedruckte Betriebsaufträge

Stamm-Stücklistenerfassung / Stamm-Prüfplanerfassung:

Beim Verlassen der Eingabeoberfläche für Stücklisten und Prüfpläne kann über die Parameter STULI7 und PRUEFPO1 gesteuert werden, ob bereits gedruckte Betriebsaufträge auch aktualisiert werden sollen oder nicht.

STULIAEND

Offene BA nach Änderung Stückliste auch ändern

Stücklistenauflösung:

Mit dem Firmenparameter STULIAEND lässt sich die Abfrage steuern, ob nach einer erfolgten Änderung der Stammstückliste diese Änderungen auch in die offenen Betriebsaufträge übernommen werden soll. Bei nicht gesetztem Firmenparameter erscheint lediglich die Tabelle mit den offenen Betriebsaufträgen als Informationstabelle.

STULIEINH

Vorbelegung Stücklisteneinheit

steuert die Vorbelegung des Einheit (Mengen pro)

STULIINFO3

Stücklisteninfo - Tabellendarstellung    

Stücklisteninformation:

Über den Parameter STULIINFO3 kann eingestellt werden, ob die Zeilen in der Tabelle je nach Lagerverfügbarkeit farbig hinterlegt werden sollen und ob die Artikelnummer bei untergeordneten Stücklistenstufen eingerückt werden soll.

STULIINFO4

Zusatzinformationen unterhalb der Tabelle

Dieser Parameter steuert, ob in der Stücklisten-Informationstabelle am unteren Rand zusätzliche Lagerinformationen eingeblendet werden sollen.

STULIINFO5

Stücklisteninfo: Basis für Farbgebung

Über den alphanumerischen Wert des Parameters STULIINFO5 kann die Rot/Grün-Farbgebung frei verändert werden. Außerdem kann die Farbe der Schrift mittels RGB-Farbwert verändert werden.

STULIINFO8

Stüli.-Info - Farbe nicht Lagerführend

Dieser Parameter steuert in welcher Farbe Stücklistenartikel dargestellt werden sollen, wenn dies nicht als lagerführungspflichtig gekennzeichnet sind.

Dieser Parameter wirkt sich nur bei gesetztem Firmenparameter STULIINFO5 aus. Dann bezieht sich die Farbgebung in der Tabelle auf den aktuellen Lagerbestand.

 

Eine Änderung der Farbe resultiert ausschließlich in einer Änderung der Hintergrundfarbe. Die Schriftfarbe bleibt davon unberührt.

STULIINF10

Stücklisteninfo - Farbmarkierung

Stücklisten-/Lagerinfo:

Mit dem neuen Parameter STULIINF10 kann man eine benutzerdefinierte Bedingung und entsprechende farbliche Markierung hinterlegen. Voraussetzung ist, dass die Farbgebung über Parameter STULIINFO3 aktiviert wurde. Die Einstellung von STULIINF10 hat hierbei höhere Priorität.

STULIPROF

Stücklistenmengenberechnung bei Profilen

dient der Mengenberechnung von Profilen, bei denen Profile dtückweise am Lager geführt werden,    die Profillänge aber in „mm" eingegeben wird. Die Stangenlänge muss im Artikelstamm eingegeben werden.

STULISTART

Aufruf der ersten Stücklistenposition

Über den Parameter STULISTART kann gesteuert werden, ob beim Start der Stücklisten-Masken (Stamm-Stückliste, Betriebsauftrags-Stückliste und Kalkulationsstückliste) direkt die erste Position eingelesen wird, wenn dies die einzige Position ist.

VARSTULI

Stücklistenvarianten                      

Stücklistenvarianten einlesen in Produktionsstückliste und Kalkulationsstückliste:
Da nicht alle Einlesearten von Arbeitsgang-Varianten bei Stücklisten-Varianten
Sinn machen, kann das Einlesen von Stücklisten-Varianten über den
Firmenparameter VARSTULI separat gesteuert werden. Sollte VARSTULI nicht gesetzt sein wird das Einlesen immer noch über den Firmenparameter VARIANTE gesteuert. Hier wurde die Einleseart 3 so angepasst, dass die leeren Varianten auch bei der Stückliste automatisch mit eingelesen werden.

 

 

Vorgehensweise/Ablauf:

Hinweise zur Menübedienung bzw. zu den Funktionstasten lesen Sie bitte unter diesen Online-Themen nach.

Wenn Sie den Cursor in eines der Felder der Maske setzen wird Ihnen am unteren Bildschirmrand zu jedem Feld eine kurze Erklärung angezeigt, welche Informationen hier hinterlegt werden sollen.

 

ProduktionsstücklistePositionen

 

 

Produktionsstücklisten weisen aus, welche Rohware und Baugruppen für einen Artikel benötigt werden. Das bedeutet, dass Rohware und Halbfertigteile im Artikelstamm aufgenommen werden und eine Artikelnummer haben müssen und mit verschiedenen Charakterzeichen versehen werden. Majesty vertritt hierbei die Philosophie, alle Artikel, ob es sich um Teile, Material, Fertigware oder Baugruppen handelt, in denselben Artikelstamm aufzunehmen. Dies erfordert allerdings, dass sich die Charaktere wenigstens durch ein Kennzeichen unterscheiden, - und dies ist das sogenannte Charakterzeichen eines Artikels. Dies ist auch deshalb nötig, damit nur die fertigen Artikel in einer Verkaufspreisliste erscheinen und nicht die Rohware bzw. Halbfertigware. (Die Hinterlegung der möglichen Charakterzeichen erfolgt unter Menü "Stammdaten - Artikel - Charaktergruppen"). Vorteilhaft ist für Sie diese Logik in jedem Fall, denn es muss nicht umständlich nach Teilestamm, Materialstamm, Artikelstamm unterschieden werden, wie dies viele andere ERP-Systeme handhaben.

 

Die Produktionsstückliste ist ähnlich aufgebaut wie eine Handelsstückliste, mit dem Unterschied, dass eine Handelsstückliste aus Fertigteilen besteht und eine Produktionsstückliste aus Rohware und evtl. Halbfertigteilen.

Bevor Sie Stücklisten erfassen, sollte sichergestellt sein, dass die untergeordneten Positionen (Material, Baugruppen,...) bereits als separate Artikel im Stamm angelegt wurden.

 

 

Eine Stückliste wird erfasst, indem im Artikelstamm der (übergeordnete) Artikel aufgerufen bzw. angelegt wird, für den eine Stückliste angelegt werden soll. Dann gehen Sie im Kontext-Menü in den Punkt "Stückliste - Produktions-Stückliste".

 

Beispiel einer Stückliste:

Beispiel Stückliste

 

Position:

Laufende Positionsnummer der Stückliste, bestätigen oder überschreiben. Eine Stückliste gibt über die laufende Positionsnummer mit den untergeordneten Artikelnummern an, welche Baugruppen/Teile für die Fertigung des Artikels nötig sind. Die Positionsnummer wird normalerweise automatisch und in 10-er-Schritten vergeben. Diese Vergabelogik steuern Sie mit Hilfe der Firmenparameterdatei (Schlüssel AUTO-POS).

 

Man kann nun auch in der Produktionsstückliste die Positionsnummer individuell eintragen. Dies funktioniert genau wie im Stamm-Arbeitsplan.

 

Artikel-Nr.:

Artikelnummer der Stücklisten-Positon eingeben, Suche mit <F12> möglich. Bestätigen Sie im Falle der Neuanlage einfach die vorgeschlagenen Positionsnummern, und geben Sie die Artikelnummer der nächsten Stücklistenposition ein. Mit der <F12>-

Taste können Sie bestehende Artikel suchen (natürlich auch über den Suchbegriff).

 

Menge:

Stückzahl/Menge des Artikels der Stückliste. Für den Aufbau einer Stückliste ist dann nur noch die Eingabe der Menge erforderlich.

 

Mit dem Speichern einer Position mit <F2> wird die nächste Positionsnummer vorgeschlagen. Außerdem werden im oberen Maskenbereich alle bisher erfassten Stücklistenpositionen tabellarisch aufgelistet. Mit <F9> können Sie tabellarisch Änderungen vornehmen.

 

Button Stücklistenbaum Über den kleinen Button "Stücklistenbaum" haben Sie die Möglichkeit sich die erfasste Stückliste in Baumstruktur anzeigen zu lassen. So erhalten Sie einen schnellen Überblick über die enthaltenen Stücklistenteile.

 

Stücklistenbaum

 

Durch anklicken des "Plus" vor dem Artikel 10718 in unserem Beispiel bekommen Sie die hinterlegten Stücklistenteile auch zu diesem Artikel angezeigt. Zusätzlich zur Artikelbezeichnung werden noch die ersten 40 Stellen des Bemerkungstextes der Stücklistenposition mit angezeigt. Die Reihenfolge der Positionen ist nach Positionsnummer sortiert.

 

Stellen Sie in dieser Maske fest, dass bei einem Teil noch eine Stückliste hinterlegt werden muss, so können Sie das direkt aus dieser Maske heraus vornehmen, indem Sie den entsprechenden Artikel mit der linken Maustaste doppelklicken. Es öffnet sich dann sofort die Stücklistenmaske zu diesem Artikel und die Stücklistenteile können erfasst werden. So haben Sie also auch die Möglichkeit Stücklisten und Baugruppen von oben nach unten zu erfassen.

 

Rev.:

Revision/Änderungsindex der Stückliste; Automatik per Parameter REV-STULI einstellbar. Auf der Maske finden Sie auch ein Revisions-Feld, das bei entsprechender Parametereinstellung vom System automatisch bei einer Änderung hochgesetzt wird.

Bei jeder Revisionsänderung der Stamm- Stücklisten/Arbeitspläne/Prüfpläne wird die jeweilige Liste bzw. der jeweilige Plan in eine historische Tabelle archiviert. Über den Stammdruck der Listen/Pläne kann über das Feld "für Revisionsstand" ein historischer Plan bzw. eine historische Liste gem. Revision zu jeder Zeit rekonsturiert und ausgedruckt werden.

 

Checkbox "Beistellteil:

Ist das Häkchen gesetzt, handelt es sich um einen Artikel, der dem Lieferanten beigestellt wird. Eine als Beistellteil gekennzeichnete Position lässt sich nachträglich als normale Stücklistenposition kennzeichnen. Hierzu kann das Häkchen "Beistellteil" entfernt werden. Beim anschließenden Speichervorgang wird für diese Position dann nachträglich eine Reservierung am Lager vorgenommen.

 

In der Produktionsstückliste können ab der Version 29.6 von Majesty alternative Beistellteile angelegt werden, indem man in der Produktionsstückliste eine Variante zu einem Beistellteil angibt.

Bei Anlage einer Bestellung erscheint eine Auswahl, in der man das entsprechende Beistellteil auswählen kann. Positionen ohne Variante werden wie bisher immer übernommen. Bei der Automatikbestellung wird das Standard-Beistellteil übernommen.

 

Mengen pro/Reststück:

Bitte hier angeben, ob die Menge und der Abstich pro 1, 100, 1000 oder 10000 gilt/Reststück in mm. Wenn im Artikelstamm für Rundmaterial die Stangenlänge gepflegt ist, kann in den Stücklisten das Reststück auch in mm eingegeben werden und wird automatisch in % von der Stangenlänge umgerechnet. Für Sägeteile kann das Reststück automatisch berechnet werden. Die Stückliste muss dabei so erfasst werden, dass als Menge die Stangenlänge eingegeben wird (z.B. 3 Meter) und im Feld

"Mengen pro" dann die Anzahl Teile, die aus einer Stange gefertigt werden können. Wird im Artikelstamm die Teilelänge angegeben, kann Majesty das Reststück automatisch ausrechnen. Das Gleiche gilt auch für die Kalkulation.

Hier können Mengen über einen Prozentanteil vom Gewicht angegeben werden. Dieser Prozentanteil wird in der Datenbank gespeichert. Daher kann der Prozentwert beim Ausdruck der Stückliste verwendet werden und muss nicht rückwärts ermittelt werden, was zu Rundungsdifferenzen führen würde.

 

Unter dem Feld "Menge pro Stück" wird ein Feld "Stück pro Stange" angezeigt, das bei Stücklistenpositionen mit hinterlegter Stangenlänge und Stangengewicht ausrechnet, wieviele Teile aus einer Stange gefertigt werden können.

 

Button "Anfrage":

Anfrage generieren. Aus der Stückliste und dem Arbeitsplan (im Stamm und der Kalkulation) kann über den Knopf "Anfrage" automatisch eine Anfrage für den hinterlegten Lieferanten erzeugt werden.

 

Variante:

Variante der Stücklistenposition, leer lassen, wenn Hauptvariante. In der Stückliste ist es auch möglich eine Variante zu hinterlegen, z.B. eine Variante für einen bestimmten Kunden, der dieses Teil mit einem bestimmten Stücklistenteil gefertigt haben möchte; oder falls Teil X nicht am Lager, soll Teil Y verwendet werden.

Hinterlegen Sie hierzu eine Position mit Angabe der Variante. Beim Einlasten des Artikels in der Produktion werden dann die Varianten der Stückliste angezeigt und können tabellarisch ausgewählt werden. Bitte beachten Sie hierzu die Einstellungen der Parameter VARIANTE und VARIANTE2.

 

Priorität:

Priorität der Variante, gibt an welche Variante bevorzugt produziert wird. In der Stücklistenpositionsmaske (Stammdaten) gibt es ein Feld Priorität, das im Falle eines Stapelkalkulationslaufes analog zu Arbeitsplänen auch bei Stücklistenvarianten die Variante mit der höchsten Priorität automatisch zieht. Geben Sie der Variante mit der höchsten Priorität den Prioritätsschlüssel 1 und allen anderen Varianten den Schlüssel 2.

 

Bei Änderung eines Arbeitsplanes, Prüfplanes oder einer Stückliste prüft das System, ob offene Betriebsaufträge zu diesem Artikel existieren, zeigt diese in einer Tabelle an und lässt eine Auswahl zu, bei welchen Betriebsaufträgen diese Änderung auch übernommen werden soll. Es erfolgt hierbei auch ein Eintrag in die Artikel-Lebenslaufakte, wo man nachträglich noch ermitteln kann, in welche Aufträge die Änderung übernommen wurde und in welche nicht.

 

Wenn die Stücklistenerfassung abgeschlossen ist, kehren Sie mit <Esc> zum Artikelstammsatz zurück oder Sie drucken die Stückliste aus.

 

 

Stücklistenerfassung (Stamm, Produktion, Kalkulation):

Jeweils auf dem Reiter "Zusatzdaten" gibt es 5 neue logische Felder sowie 10 alphanumerische Felder mit einer Länge von 40 Zeichen. Diese Felder können beliebig verwendet und über die Feldeinstellungen individuell gekennzeichnet werden. Bei der Erstellung der Betriebsauftragsstückliste werden diese Felder aus dem Stamm bzw. aus dem Kalkulationsstamm ebenfall übernommen.

 

 

Über das Kontextmenü "Extras" stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

- Stückliste duplizieren,
Arbeitsplan/Stückliste: In den jeweiligen Duplizierungsfunktionen kann bei der Angabe der Quellartikelnummer mit den Referenznummern gearbeitet werden, die dann entsprechend in die eigene Artikelnummer umgerechnet werden.

- Neu-Nummerierung Positionen

- Stückliste löschen

- Von/bis Position löschen - hierbei erfolgen ab der Version 30.4 von Majesty Einträge im Artikel-Lebenslauf.

- Positionen tabellarisch löschen

- Lager-Information (Strg+L)

- Berechnung Menge/Gewicht (Strg+B)

- Stücklistenanzeige sort. nach Bez.

- Alle Positionen freigeben

- Alle Positionen sperren

- Hist. Stücklistenreport ändern

 

Duplizierungen in allen Arbeitsplan- und Stücklistenmasken:

Bei den jeweiligen Duplizierfunktionen mit aktivierter tabellarischer Übernahme kann die Auswahl bei "Übernehmen" mit den Tastaturshortcuts F5 und F6 bei allen Datensätzen im Stapel gesetzt und entfernt werden.

 

Druckmöglichkeiten:

Über <Strg+D>, das Druckersymbol in der Symbolleiste oder den Button "Ausdruck starten" können Sie die Liste auf das gewünschte Druckziel ausdrucken, nachdem Sie in der Maske die Selektionskriterien für den Druck der Liste eingegeben haben. Selektionsmöglichkeiten bestehen nach von/bis Artikelnummer bzw. -suchbegriff, für eine Artikelgruppe und/oder für ein Charakterzeichen, oder Revisisonsstand von/bis.

Checkbox "Historischer Druck":

Der historische Druck von Revisionen wird über diese Checkboxgesteuert. Dadurch können auch leere Revisionsstände im historischen Druck ausgegeben werden.

 

Die Stückliste kann auch über das Menü "Produktion - Berichte - Stücklistendruck" ausgedruckt werden. Auch hier geben Sie ihre gewünschten Selektionskriterien ein.

Nun können Sie auswählen, wie die Stückliste aufgelöst werden soll:

* Baukastenstückliste: Eine Ebene unter dem Fertigteil.

* Strukturstückliste: Alle Ebenen aus denen das Fertigteil zusammengesetzt ist.

* Materialstückliste: Nur die unterste Ebene des Fertigteiles (Material/Rohware) ohne Zwischenstufen.

 

Normalerweise wird man eine Strukturstückliste in Verbindung mit den Lagerbestandsdaten ausdrucken. Auch hier haben Sie die Möglichkeit in der Stücklistendruckmaske zu selektieren:

* Lagerbestandsdaten auch drucken: Es werden zu dem zu fertigenden Artikel sämtliche Lagerdaten mit Menge, Chargen usw. gedruckt.

* Nur Artikel mit Lagerunterdeckung drucken.

Üblicherweise druckt man für die AV alle Artikel mit Unterdeckung inkl. Lagerdaten aus, da besser koordiniert werden kann und die Übersicht hilfreich ist, wie viele Teile einer Ebene von welcher Charge abgezogen werden können. Das ist auch wichtig, weil zwei verschiedene Chargen eines Artikels nicht zusammen verarbeitet werden dürfen, da die Rückverfolgung nicht mehr gewährleistet ist.

Wählen Sie nun die Schaltfläche <Ausdruck starten> und Ihr Druckziel aus.

 

 

Besonderheiten:

Analog zu der Stückliste im Artikelstamm kann man auch in der Betriebsaufrags-Stückliste für Spezialfälle einen Artikel "aus sich selbst" bestehen lassen.

 

Stücklisteninfo-Tabelle:

Nicht-lagergeführte Baugruppen werden nicht als Fehlteil aufgelistet, werden aber zur Information ausgewiesen.

Die Maximale Fertigungsmenge in der Stücklisteninfo ignoriert nicht-Lagerbestandspflichtige-Artikel auf Stücklistenstufe 1.

 

Ab Version 26.0 sind bei der Produktions-Stücklistenerfassung (Stamm/Kalkulation/BA) 3 Nachkommastellen für präzisere Angaben möglich (z.B. Gold bei Gramm pro 1000 Teile).

 

Stücklistenmasken und Kalkulation:

Über den Firmenparamater KALKULATAL kann eine speziell Berechnung für Gussmaterial aktiviert werden. Hier wird ein neues Feld "Teile-Ausschuss in

%" in Stücklistenmasken eingeblendet, das im Gegensatz zum Materialausschuss in % keinen Einfluss auf den Materialbedarf hat, wohl aber auf die Erstattung des an den Gussmaterial-Lieferanten zurückgegebenen Ausschusses und damit auch der Materialpreiskalkulation.

Es ist erforderlich den Rücknahmepreis in der Lieferantenzuordnung anzulegen, zusammen mit einem Kreislaufartikel (z.B. unter der Artikelnummer des Gussmaterials und Suffix "KR"). Als erstattungsfähig und damit materialkostenmindernd angesehen werden der Abstich und die Ausschuss-Teile.

 

Die Duplizierung einer Stückliste aus einem anderen Artikel ist ab der Version 27.6 von Majesty auch dann möglich, wenn schon eine Stückliste angelegt ist. In diesem Fall werden die Positionen hinten angehängt.

 

Betriebsauftrags/Produktionsstückliste:
Wenn ein Artikel getauscht wird, wird im Anschluss daran zur Sicherheit automatisch eine Lagerneuermittlung für den ursprünglichen Artikel durchgeführt.

 

Stücklisteninfo:

Artikel, die nicht als lagerführungspflichtig gekennzeichnet sind, kann nun eine beliebige Farbe zugewiesen werden.

Beachten Sie auch Firmenparamter STULIINFO3, Änderung ist nur wirksam, wenn bei Farbe ein "J" steht.

[STULIINFO]

FARBE = J

 

Bevor eine Änderung an einer Stücklistenposition gespeichert werden kann, muss das Feld für die Artikelnummer verlassen worden sein. Damit ist sichergestellt, dass die zu speichernden Daten auch zum Artikel passen und ggf. die Reservierung der ursprünglichen Stücklistenpositon korrekt aufgehoben wird

 

Wenn eine Stückliste geändert wird und diese aufgrund vorhandener Varianten nicht in offene Betriebsaufträge zurückgeschrieben werden kann, wird vor der Anzeige der Tabelle der nicht geänderten Betriebsaufträge ein entsprechender Hinweis angezeigt.

 

Kostenstellenstamm, Arbeitsplanstamm und BA-Arbeitsplan:

Für die Notwendigkeit einer Ressource kann wie folgt unterschieden werden:

- Rüsten/Fertigen (Standard),

- Rüsten,

- Fertigen.

 

 

 

Links: Artikelstamm,

 

 

05/2024