Kunden-Lieferadressen

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Kunden-Lieferadressen

Aufruf der Maske:

Anwendung - Stammdaten - Kunden - Kundenstamm, rufen Sie einen Kunden auf und über den Button "LiefAdr" wird die Maske gestartet

 

Vorgehensweise/Ablauf:

Hinweise zur Menübedienung bzw. zu den Funktionstasten lesen Sie bitte unter diesen Online-Themen nach.

Wenn Sie den Cursor in eines der Felder der Maske setzen wird Ihnen am unteren Bildschirmrand zu jedem Feld eine kurze Erklärung angezeigt, welche Informationen hier hinterlegt werden sollen.

 

 

KundenLieferadresse

 

Bei manchen Kunden kann sich die Adresse, an die Waren geliefert werden sollen, von der Rechnungsadresse unterscheiden. Hier kann (muss aber nicht) jedem Kunden eine von der Kundenadresse abweichende Lieferadresse angegeben werden. Diese wird dann auf dem Lieferschein gedruckt, die Ware also folglich dorthin geliefert. Hier können auch mehrere Lieferadressen für einen Kunden gespeichert werden, was z.B. bei mehreren Filialen des Kunden, die beliefert werden sollen, nützlich ist. Die hinterlegten abweichenden Lieferadressen können aber auch analog als abweichende Rechnungsadresse vom Auftragsprogramm betrachtet werden.

Das Programm erreichen Sie, indem Sie zunächst den Kunden im Kundenstamm aufrufen und dann per Kontext-Menü in die "Lieferadressen"-Maske wechseln. Die Adresse ist ähnlich aufgebaut, wie die auf der 1. Seite im Kundenstamm.

 

Es stehen Ihnen auch hier alle Suchfunktionen zur Verfügung, und die Anlage/Bearbeitung ist gleich wie beim Kunden. Wenn Sie in dieses Menü aus dem Kundenstamm heraus wechseln, wird der Kunde, der gerade bearbeitet wird, zwischengespeichert, da sonst eventuell gemachte und noch nicht gespeicherte Änderungen im Kundenstamm verloren gehen. Jeder Zusatzadresse geben Sie einen eindeutigen Suchbegriff, z.B. den Ort der Filiale des Kunden.

Sie können beliebig viele abweichende Adressen zum Kunden eingeben. Mit ESC kehren Sie wieder zum Kundenstamm zurück.

 

Eine Lieferadresse kann hier über die Checkbox "Adresse ist Sonderrechnungsadresse" als spezielle Sonder-Rechnungsanschrift erfasst werden. Wird dann z. B. ein Auftrag erfasst, holt Majesty diese "Sonder-Rechnungsanschrift" automatisch als Rechnungsadresse heran.

Wenn im Kundenstamm nur eine Lieferadresse angelegt ist mit der Kennung "Sonderrechnungsadresse", dann kommt bei Auftragserfassung keine Meldung mehr, dass eine abweichende Lieferadresse hinterlegt ist und diese Adresse wird dann auch nicht als Lieferadresse in den Auftrag geladen.

Eine Adresse kann aber auch über eine Checkbox als "Standard-Lieferadresse" festgelegt werden. Wird diese Checkbox bei einer Adresse gesetzt, dann wird diese Adresse bei der Erfassung eines Angebotes, Auftrages und Lieferung standardmäßig auf die Seite "Lieferadresse" übernommen.

Über den Parameter "STDLIEFADR" kann das automatische Laden deaktiviert werden.

 

In der Maske "Kunden-Lieferadresse" gibt es nun eine weitere Checkbox "Adresse ist Standard-Mahnadresse" (analog zu "Adresse ist Standard-Lieferadresse"). Falls das Häkchen gesetzt ist und eine Faxnummer bzw. E-Mail-Adresse hinterlegt ist, wird diese beim Versand der Mahnungen verwendet.

 

Wird der Firmenparameter KDLIEF gesetzt, kann in der Lieferadressen Maske jeweils ein Häkchen für "Sammelrechnung erlaubt" und "pro Auftrag sep. Lieferschein" gesetzt werden. Damit lässt sich pro Lieferadresse einstellen, ob zu der jeweiligen Auftragslieferadresse ein separater Lieferschein erstellt wird und ob beim Sammelrechnungslauf diese Lieferadresse ausgeklammert werden sollen.

 

Weiterhin lässt sich über den Firmenparameter AUFTRAG6 steuern, ob direkt nach der Kundeneingabe in der Lieferungserfassung die Tabelle für die Auswahl der Lieferadressen (vgl. Extras-Lieferadresse wechseln) erscheinen soll.

 

 

Bei der Auftrags- bzw. Lieferungserfassung geht Majesty folgenden Weg:

- existiert für den Kunden genau eine einzige abweichende Lieferadresse, so fragt Majesty, ob diese Adresse als Lieferadresse in den Auftrag geladen werden soll oder nicht

- existieren zwei oder mehr abweichende Lieferadressen, so gibt Majesty einen Hinweis aus, dass mehrere Adressen existieren. Diese kann per Kontext-Menü + "Lieferadresse wechseln" bzw. "Rechnungsadresse wechseln" verändert werden. Ohne den Aufruf des Kontext-Menüs übernimmt Majesty grundsätzlich die Rechnungsadresse als Lieferadresse eins-zu-eins.

Der gleiche Sachverhalt gilt im Übrigen auch für die abweichenden Lieferantenschriften im Bereich "Einkauf".

 

 

In den Lieferanschriften der Kunden kann eine Abladestelle und eine Werksnummer eingetragen werden. Diese beiden Felder werden auch in den Auftrag bzw. Lieferung übernommen und können dort ggf. auf dem Ausdruck verwendet werden.

Wenn mit EDI gearbeitet wird, werden diese beiden Felder verwendet um die richtige Anschrift für den Abruf zu laden.

 

Zu jeder Kundenlieferadresse kann ein eigener Vertreter zugeordnet werden mit einem speziellen Provisions-Anteil. Über den Firmenparameter KDLIEF1 kann eingestellt werden, ob bei einer Belegerfassung (Lieferung, Auftrag, Angebot) mit abweichender Lieferadresse der hinterlegte Vertreter eingelesen werden soll.

 

Es kann pro Adresse eine USt.-ID-Nummer hinterlegt werden.

 

Anzugebender Ort:

Der neue Firmenparameter INCORT1 ermöglicht es, dass der Ort der Lieferanschrift in das Feld "IncOrt" automatisch geschrieben wird, falls das Feld "IncOrt" leer ist.

Achtung! "IncOrt" aus der Lieferbedingung, Kundenstamm oder Kunden-Lieferadresse haben eine höhere Priorität als dieser Parameter.

 

 

Druckmöglichkeiten:

Über <Strg+D>, das Druckersymbol in der Symbolleiste oder den Button "Ausdruck starten" können Sie die Liste auf das gewünschte Druckziel ausdrucken.

 

Besonderheiten:

Kundenstamm und Kunden-Lieferadressen:

Über den Parameter KDST11 kann künftig über eine Abfrage gesteuert werden, ob bei einer Änderung der Mehrwertsteuer diese automatisch in die offenen Angebote und Aufträge übernommen werden sollen.

 

Links: Kundenstamm,

 

 

12/2018