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Der Reportgenerator von Majesty erlaubt Ihnen einen einfachen, schnellen und direkten Eingriff in die Formulare. Sie können damit Bereiche, Texte, Felder, Grafiken, Linien und Rahmen beliebig hinzufügen, löschen, ändern oder an anderer Stelle platzieren. Die Report-Option "Seitenansicht" ermöglicht Ihnen, die Wirkung Ihrer Eingaben vor der Speicherung zu überprüfen.
Neue Reports können Sie nur generieren, wenn Sie das Datenbanksystem Foxpro dazugekauft haben. Nähere Informationen finden Sie in den Foxpro-Handbüchern. Sie können aber aus der Fülle von ca. 300 vorhandenen Basislisten in Majesty eigene Reports generieren, die allerdings dann die Majesty-Standardliste ersetzt.
I. Einstieg
In den Stammdaten ist es Ihnen möglich, direkt über das Menü "Funktionen" + "Report ändern" in den Reportgenerator einzusteigen. Hier können Sie alle Listen Ihren Anforderungen anpassen. Bei Auftrags, Lieferungserfassung usw. ist dies nur über das Druckprogramm unter dem Menü "Funktionen" + "Report ändern" möglich. Auch hier können Sie die einzelnen Formulare Ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen. Meistens ist der Reportgenerator beim Einstieg nur als Teilfenster sichtbar. Es empfiehlt sich daher, als erstes auf Vollbild umzuschalten.
II. Layout-Fenster
Das Report-Layoutfenster kann in bis zu 7 verschiedene Hauptbereiche untergliedert sein, die durch graue Bereichstrennleisten (horizontale Trennbalken) unterteilt sind. Diese Bereiche heißen
Berichtskopf,
Seitenkopf,
Gruppenkopf,
Detail,
Gruppenfuß,
Seitenfuß,
Berichtsfuß.
Man kann in Kurzlisten auch mit nur 3 Bereichen auskommen, das hängt vom Umfang der Daten und von den Unterteilungswünschen ab. Diese Hauptbereiche können in ihrer Größe beliebig verändert werden, wenn man mit der Maus auf den Bereichs-Balkens klickt, gedrückt hält und nach oben oder unten zieht.
Berichtskopf:
Der Berichtskopf enthält Informationen, die auf der ersten Seite des Reports als Kopfbereich„ erscheinen. Dies kann beispielsweise der Name des Reports oder ein gewünschter Vortext sein, und wird - egal wie umfangreich der Report sein wird - nur einmal am Anfang der ersten Seite ausgedruckt.
Seitenkopf:
Die Seitenkopfinformationen werden im Layout-Fenster oberhalb der Seitenkopfleiste angezeigt. Der Seitenkopfausschnitt kann sowohl Feldnamen als auch reine Texte wie beispielsweise Berichtstitel, Datum und Seitenzahl enthalten. Der Seitenkopfinhalt wird beim Ausdruck von mehrseitigen Reports auf jeder Seite wiederholt.
Gruppenkopf:
Der Gruppenkopf ist direkt auf den Detailbereich bezogen und nur dann gedruckt, wenn sich ein Datenfeld (z.B. Kunden-Nr.) ändert.
Detailbereich:
Der Detailbereich als Hauptteil enthält vor allem die Felddaten des Reports. Bei mehrseitigen Reports werden die Daten auf den Folgeseiten jeweils zwischen dem sich wiederholenden Seitenkopf und Seitenfuß fortgeschrieben.
Fußbereiche: (Gruppen-, Seiten,- Berichtsfuß)
Diese sind in ihren Entsprechungen wie die Köpfe. Im Seitenfußausschnitt werden Informationen hinterlegt, die am Ende jeder Seite eines Reports ausgedruckt werden sollen.
I
m Report selbst sind nur folgende Menübereiche zu bearbeiten: Das Menü "Format", das Menü "Bericht" und im Menü "Datei„ einige Punkte. Die restlichen Menüpunkte sind nicht für die Bearbeitung des Reports dienlich, sondern beinhalten die Windowsüblichen Funktionen. Beispiel: das Reportfenster soll geschlossen werden. Das funktioniert nicht über das Menü "Datei" + "Beenden" - der Menüpunkt ist gar nicht aufrufbar. Der Report kann nur über die <Esc>-Taste, mit Doppelklick auf die Schließbox oder mit der Tastenkombination <STRG>+<W> beendet werden (siehe Punkt VII. Verlassen des Reportgenerators).
III. Bearbeiten von Bereichen
Hinzufügen von Gruppen-Bereichen:
Jedem Report können beliebig viele Gruppenbereiche hinzugefügt werden. Dies geschieht über das Menü "Bericht" +"Datengruppierung" mit den bereits angelegten Gruppierungen. Über die Schaltfläche "Hinzufügen ..." im Fenster "Dateigruppierung" öffnet sich die "Gruppierungsinfo". Über eine weitere Schaltfläche "Gruppieren" gelangt man in eine Maske "Ausdruck erstellen", wo über "Funktionen", "Felder" und "Variablen" aus den verschiedenen Tabellen zusätzliche Gruppenbereiche erstellt werden können. Die Trennleisten der Gruppenbereiche werden vom System fortlaufend nummeriert und enthalten den Feldnamen der neu erstellten Gruppe. Zu jedem Gruppenkopf wird automatisch ein Gruppenfuß angelegt. Änderungen von Gruppen-Feldnamen sowie Löschungen können über die entsprechende Schaltfläche im Fenster "Dateigruppierung" nach Markierung des betr. Feldnamens vorgenommen werden.
Gruppenbereichs-Namensänderungen:
Änderungen von Gruppen-Bereichsnamen mit Ausnahme der Bereiche "Seitenkopf", "Detail" und "Seitenfuß" können über das Menü "Bericht" + "Dateigruppierung ..." nach Markieren des betr. Feldnamens in der Datengruppierungsmaske durch Klick auf die Schaltfläche "Ändern ..." vorgenommen werden.
Gruppenbereichs-Löschungen:
Das Entfernen von Gruppenbereichen geschieht auf dieselbe Weise wie die Namensänderungen, nur mit dem Unterschied, dass hier die Schaltfläche "Löschen" gewählt wird.
Gruppenbereichs-Größenänderungen:
Das Ändern der Bereichsgrößen kann auf zweierlei Arten geschehen. Zum einen kann durch Maus-Klick auf die Bereichs-Schaltfläche (links auf der betr. Bereichstrennleiste) die Leiste mit dem Mauspfeil nach unten oder oben auf die gewünschte Stelle gezogen werden. Die zweite Möglichkeit bietet sich durch Doppelklick auf die besagte Schaltfläche, wodurch ein Fenster sichtbar wird, in welchem die neue gewünschte Höhe eingegeben werden kann. Einträge können auch in cm eingegeben werden und werden vom System automatisch in Zoll umgerechnet. Wünschen Sie, dass Maßangaben grundsätzlich in cm statt in Zoll erfolgen sollen, so kann dies über "Bericht" + "Lineal/Raster..." auf Dauer geändert werden.
IV. Darstellungen im Report (Tools = vertikale Symbolleiste links oben)
Box mit Pfeil schräg nach oben:
Symbol für den Mauspfeil zum Anklicken/Markieren. Zur Feinjustierung sollten die Cursortasten verwendet werden. Um eine genaue Positionierung zu gewährleisten, sollte im Menü "Objekt" + "Position anzeigen" ein Haken für "Eingeschaltet" stehen. Die genaue Position ist dann im unteren Balken pixelgenau ablesbar. Es können auch ganze Feldgruppen so markiert werden, indem man mit der Maus einen Rahmen um den ganzen Bereich zieht. Außerdem ist es möglich, mehrere einzelne Felder (auch aus anderen Gruppenbereichen) zu markieren, indem man die Shift-Taste gedrückt hält und die gewünschten Felder nacheinander anklickt.
Box mit A:
Text/Texteingabe. Eine Texteingabe kann mit der Maus nur markiert und verschoben werden.
Vergrößert/verkleinert und Schriftart/Schriftgröße wird über das Menü "Objekt" + "Schriftart..." verändert. Die Standardschriftart wird über das Menü "Bericht" + "Seitenlayout" + "Schriftart..." eingestellt. Um Text zu löschen brauchen Sie diese nur zu markieren und die <ENTF>-Taste drücken.
Box mit ab Variablem Textfeld (ab):
So ein Feld wird neu angelegt, indem man die Textfeldeingabe aktiviert und einen Rahmen entsprechend der Feldgröße platziert. Ist so ein Rahmen gezogen, erscheint ein Dialogfenster "Berichtsausdruck". Wenn Sie dann auf die Schaltfläche "Ausdruck..." klicken, öffnet sich ein neues Dialogfenster "Ausdruck erstellen". Hier kann man links unten auswählen aus welcher Tabelle das Feld erstellt werden soll. Bei Listen z.B. aus dem Kundenstamm (Kdst), bei Angeboten aus Angpo usw. Standardmäßig erscheint immer ein Vorschlag aus dem Ausdruck, in dem man sich momentan befindet (z.B. Artikelliste - Artst). Ist die Tabelle ausgewählt, werden über der Tabellenauswahl die Felder ausgewählt. Diese sind analog zu den Feldern des jeweiligen Programms aus dem die Tabelle stammt. Aus der Tabelle Artst können Felder wie Zeichnungs-Nr., VK1, VK2, Rabatte usw., die im Artikelstamm hinterlegt sind, angewählt werden. Durch Doppelklick erscheint das Ausgewählte im Fenster "Ausdruck im Feld für Bericht" darüber. Über die Schaltfläche "Prüfen..." kann der Ausdruck noch geprüft werden. Die Buchstaben hinter den Feldern zeigen an, ob es sich um ein Textfeld, ein Nummernfeld usw. handelt.
C = alphanumerisch (Text),
N = numerisch,
M = Memofeld,
D = Datumsfeld,
G = Bildobjekt (Grafik/OLE).
Soll ein neues Feld z.B. für die Telefax-Nr. eingefügt werden, ist es am einfachsten, ein bestehendes, ähnliches Feld über die Zwischenablage (markieren, <STRG>+<C>, dann <STRG>+<V>) zu duplizieren. Hier z.B. das Feld "Telefon-Nr." Das hat den Vorteil, dass Feldgröße und Schriftart gleich stimmen und nicht mehr geändert werden müssen. Nachdem Sie das Feld mit dem Cursor genau positioniert haben, wird es doppelt angeklickt und die weitere Vorgehensweise ist nun wie beim Erstellen eines neuen Feldes. Um Felder zu löschen brauchen Sie diese nur zu markieren und die <ENTF>-Taste drücken.
Box mit Liniensymbol:
Mit diesem Symbol können Sie an jeder beliebigen Stelle des Reports Linien z.B. als optische Trennung einfügen. Über das Menü "Objekt" + "Linienarten" können Sie die gewünschte Linie formatieren. Um Linien zu löschen brauchen Sie diese nur zu markieren und die <ENTF>-Taste drücken.
Box mit Symbol für Rechtecke:
Mit diesem Symbol können Sie z.B. um eine Gruppe einen Rahmen ziehen. Die Strichstärke eines Rahmens reguliert man ebenfalls über das Menü "Objekt" + "Linienarten". Sie können auch Rahmen füllen, mit einem Raster hinterlegen oder eine Füllfarbe benutzen (falls Farbdrucker vorhanden). Die diversen Möglichkeiten zur Formatierung und Gestaltung finden Sie alle im Menü "Objekt". Um Rechtecke zu löschen brauchen Sie diese nur zu markieren und die <ENTF>-Taste drücken.
Box mit Symbol für Rechteck mit gerundeten Ecken:
Dieses Symbol kann bis zum Kreis ausgebaut werden, und zwar durch Doppelklick auf die Linie des gerundeten Rechtecks. Es erscheint ein Dialogfenster, in dem man die Rundung der Ecken bis hin zum Kreis auswählen kann. Ansonsten kann man dieses Symbol genauso verwenden wie das Rechteck-Symbol. Um Kreise zu löschen brauchen Sie diese nur zu markieren und die <ENTF>-Taste drücken.
Box mit Bild:
Symbol, um Grafiken (Bitmaps) einzubauen. Man kann hier eine Grafik aus einem Zeichenprogramm oder ein Firmenlogo z.B. auf eine Auftragsbestätigung holen. Man klickt das Grafik-Symbol an und zieht einen Rahmen von der gewünschten Größe und an den Ort des Reports, wo die Grafik eingefügt werden soll. Lässt man die linke Maustaste los, erscheint ein Dialogfenster "Bild in einem Bericht" Das System fragt nun nach folgenden Daten: Bild aus: Datei/bzw. Feld (Datei=BMP-Datei; Feld=Datenbankobjektfeld; bitte hier Datei anwählen). Wenn der Namen der Datei bekannt ist, kann er auch direkt dahinter eingegeben werden. Es geht ein weiteres Dialogfenster auf, in dem man die entsprechende Grafik auswählen kann (nur *.bmp Dateien - Bitmaps). Ist das erledigt und bestätigt, muss noch bestimmt werden, ob das Bild abgeschnitten werden soll, entsprechend dem Rahmen, den man positioniert hat, oder ob das Bild dem Rahmen angepasst und die Form beibehalten werden soll, oder ob das Bild ganz dem Rahmen angepasst werden soll, auch wenn es verzerrt wird. Wird jetzt bestätigt (OK), wird das Bild in den Report integriert. Die Größe kann jetzt immer noch verändert werden durch Markieren und Ziehen. Um Grafiken zu löschen brauchen Sie diese nur zu markieren und die <ENTF>-Taste drücken.
Symbol für „Steuerelement wiederholen":
Schaltet den Modus „Steuerelement wiederholen" ein und aus. Möchten Sie z.B. mehrere Textfelder einbauen über das Symbol „A", so aktivieren Sie zuvor das Symbol „Steuerelement wiederholen", klicken dann zusätzlich auf das Symbol „A" und können jetzt mehrere Textfelder nacheinander in den Report einbauen, ohne dass sie jedes mal zuerst das Symbol „A" anklicken müssen.
Felder ausrichten, positionieren:
Damit die Felder Ihres Reportes auf dem Ausdruck bündig sind, und auch die gleiche Größe und Breite haben, sollten Sie die Felder entsprechend exakt ausrichten. Um die Feldausrichtung zu erleichtern, können mehrere Felder gleichzeitig oder aber auch einzeln ausgerichtet werden. Es stehen hierfür einige Bearbeitungsoptionen zur Verfügung, die Sie aus der Layout-Symbolleiste aufrufen können. Die Felder, die ausgerichtet werden sollen, müssen markiert werden bevor Sie aus den folgenden Ausrichtungsoptionen wählen:
linke Seite ausrichten:
rechte Seite ausrichten
obere Kante ausrichten
untere Kante ausrichten
Vertikale Zentren ausrichten
Horizontale Zentren ausrichten
Gleiche Breite
Gleiche Höhe
Gleiche Größe
Horizontal zentrieren
Vertikal zentrieren
In den Vordergrund
In den Hintergrund
V. Besonderheiten
Im Dialogfenster "Berichtsausdruck" (Doppelklick auf gewünschtes Feld, siehe Punkt "Variables Textfeld") wird noch mehr abgefragt, als nur der "Ausdruck". So z. B. das Feld "Positionieren relativ zu":
Frei anordnen – wird benötigt wenn das Feld zwischen Feldern liegt, die "bei Überlauf vergrößert"
werden – also den sogenannten Memofelder. Es wird dann je nach Größe der Memofelder mit
verschoben.
Oberem Rand - Konstante Feldhöhe . Das heißt, das markierte Feld richtet sich nach der oberen Zeile oder eben dem oberen Bereichs-Rand. Die Feldhöhe bleibt immer so groß wie vorgegeben. Hier kann zum Beispiel kein variabler Text eingegeben werden, da das System nur die vorgegebene Feldhöhe akzeptiert und den Rest unterschlägt.
Oberem Rand - Feld dehnbar . Heißt, das markierte Feld richtet sich ebenfalls nach dem oberen Rand, ist aber nach unten offen bzw. flexibel. Das ist z.B. für Memofelder wichtig, die unterschiedlich lang sind.
Unterem Rand . Hier muss man ankreuzen, wenn z.B. das vorhergehende Feld ein Memofeld ist, das normalerweise unterschiedliche Längen hat. Man vermeidet damit, dass Text in das variable Feld hineingedruckt wird.
Bei Überlauf vergrößern – angekreuzt kann das Feld auf dem Ausdruck beliebig lang sein – es
wird entsprechend vergrößert. Das ist wichtig bei allen MEMO – Feldern zum Beispiel bei den
Artikelbezeichnungen
In der Schaltfläche "Objekt drucken" im Fenster "Berichtsausdruck" öffnet sich ein weiteres Dialogfenster, wo weitere Einstellungen gemacht werden können. So z.B., ob wiederholte Werte gedruckt werden sollen bzw. nicht, ob Zeilen auch gedruckt werden, wenn Sie leer sind oder ob abgeprüft werden soll, ob der Ausdruck wahr ist (z.B. bei einem Ja/Nein Feld zum Ankreuzen). Speziell die Option "nur drucken, wenn Ausdruck wahr ist" wird sehr oft benötigt (z.B. bei Rechnungen soll der Vortext nur auf Seite 1 gedruckt werden). Wenn im Report etwas geändert wird, kann in einer Vorschau unter dem Menü "Bericht" + "Seitenansicht" das geänderte Formular eingesehen werden. Die hier angezeigten Datensätze entsprechen allerdings nicht immer der Ausgabe, wenn Sie sich nicht mehr im Report befinden - die Seitenansicht dient in erster Linie zur Layout-Kontrolle, nicht zur inhaltlichen Überprüfung der angezeigten Datensätze.
VI. Erstellen eines Standardreports
Wenn Sie eine Stammliste (Kunden, Artikel, Lieferanten usw.) selbst nach Ihre Wünschen gestalten möchten, haben Sie die Möglichkeit, aus einem Standardreport heraus zu gestalten. In den Stammlisten (z.B. Kundenliste) kommen sie über Menü "Report" + "Report ändern" in eine Maske in der Sie verschiedene Varianten der Liste auswählen können. Normalerweise ist eine ausführliche Liste und eine Kurzliste vorbelegt. Die restlichen Punkte sind noch offen und können von Ihnen selbst belegt werden (z.B. ab Variante 3). Wenn Sie jetzt einen offenen Punkt anwählen, öffnet sich der Reportgenerator und schlägt Ihnen eine bereits vorhandene Liste vor. Um einen neuen Report zu erstellen müssen Sie zunächst mit <Strg> + <A> alles markieren und mit der <Entf>-Taste alles löschen. Nun ist im Menü "Bericht" der Menüpunkt "Standardbericht" freigeschaltet und Sie können ihn anwählen. Es öffnet sich daraufhin ein Dialogfenster in dem Sie zunächst die Anordnung (horizontal/vertikal) Ihres neuen Reports im sog. "Feldlayout" auswählen können. Danach sollten Sie noch einen Haken für die Erstellung von Feldern platzieren. Nun geht ein neues Dialogfenster auf in dem Sie die Tabellen für die Felder und die Feldausdrücke selbst wählen können. Wählen Sie nun einzelne Felder, die auf dem Bericht gedruckt werden sollen, per Doppelklick aus und bestätigen Sie die OK-Schaltfläche. Über das Menü "Bericht" + "Seitenansicht" können Sie die neue Liste überprüfen. Gegebenenfalls können Sie die Schriftart, Anordnung, Einteilung usw. wie oben beschrieben nach Ihren Gesichtspunkten auswählen.
ACHTUNG: Die Schriftart der Felder, die das System bei einem Standardreport auswählt, legen Sie fest über Menü "Bericht", "Seitenlayout", "Schriftart".
Bei einem Standardreport stellt das System das Tagesdatum (DATE()) sowie die Seitenzahl (_PAGENO) standardmäßig in den Seitenfußblock. Auf Wunsch können Sie diese Felder mit der Maus in den Seitenkopfblock bewegen.
VII. Verlassen des Reportgenerators
Schließen ohne Änderung
Den Report ohne Speichern - gleichbedeutend mit Verlassen ohne Änderung mit der <ESCAPE>-Taste.
Schließen mit Änderung und Sicherheitsabfrage
Sollen die vorgenommenen Änderungen mit Sicherheits-Abfrage gespeichert werden, so verlassen Sie den Report durch Doppelklick auf das kleine Report-Schließfeld (nicht zu verwechseln mit der großen Schließbox) ganz links in der Menüzeile. Unter Windows-95 ist dies das untere Fuchs-Symbol links oben.
Schließen mit Änderung ohne Sicherheitsabfrage
Ein schnelles Speichern der vorgenommenen Änderungen (ohne Sicherheits-Abfrage) erreichen Sie durch Drücken der Tastenkombination <STRG>+<W>. Bitte bleiben Sie aber nicht zu lange auf dem Buchstaben W, da sonst evtl. diese Tastenkombination in den Voreingabepuffer gestellt wird und im Druckprogramm selbst der Ausdruck dadurch gestartet wird (dies ist meist auch mit <STRG>+<W> möglich).
VIII. Report per E-Mail versenden
Möchten Sie einen Report an majesty GmbH zur Bearbeitung versenden, gibt es in der Symbolleiste von Majesty einen Button
. Dieser bewirkt, dass sich eine Maske öffnet, in der man die Empfänger E-Mail-Adresse, Beschreibung des Problems und einen Wunschtermin angeben kann. Nach der Bestätigung mit <OK> wird automatisch eine neue E-Mail mit dem aktuell ausgewählten Report als Anhang erstellt und versendet. Hierzu muss die betreffende Maske, über die der Report ausgedruckt wird, geöffnet sein und die entsprechende Variante per Button angewählt sein.
Die E-Mailadresse kann über den Firmenparameter REPSEND1 vorbelegt werden.
Elektronischer Versand von Reporten:
In der Druckerauswahlmaske gibt es jetzt die Option "Elektronischer Versand".
Diese Option kann z. B. verwendet werden um Lieferscheininformationen an ein externes Lager zu übermitteln, ohne dass eine separate E-Mail oder ein Ausdruck generiert werden muss.
IX. Datenumgebung anzeigen:
Um die Datenumgebung eines Reportes anzeigen zu lassen gibt es ein separates Tool. Dies steht rückwirkend über ein Patch ab der Version 30.0 für Majesty zur Verfügung.
Diese Anzeige erleichtert die Änderung von Reporten, da man schnell die geöffneten Tabellen, vorhandene Relationen und verfügbare Feldnamen/-typen erkennen kann.
Dieses Tool wird aus der Drucker-Ausgabe-Maske durch ein Tabellen-Icon oben rechts aufgerufen. Da die Daten für einen Report oft erst beim Druck der Daten korrekt aufbereitet werden, steht diese Möglichkeit erst hier zur Verfügung.
Über das Tabellen-Icon werden alle in Majesty verwendeten Tabellen für diesen Report aufgelistet.
In der ersten Zeile wird die Leittabelle für den ausgewählten Report angezeigt. Hier ist in der ersten Spalte "Mainalias" das Häkchen gesetzt. Es gibt immer nur eine Leitdatei für einen Report.
Erklärung der weiteren Spalten:
Level = Verschachtelungsebene, die sich aus den Relationen der Tabelle ergibt. Nach dieser ist die Tabelle auch sortiert. Level 99 bedeutet, dass diese Tabelle einfach geöffnet ist, aber in keiner Relation zu anderen Tabellen steht.
Alias = Aliasname, unter dem die Tabelle angesprochen werden kann.
Relastructure: ausgehend von der Leitdatei wird hier dargestellt, wie die Tabellen in Verbindung stehen. Ist das Feld leer besteht keine Relation und man muss im Report mit dem Befehl DBFSeek() arbeiten, um einen Datensatz zu lesen. Wenden Sie sich hierfür bitte an unsere Hotline!
Beispiel: WBSHELP -> BEMELD-> ARTST bedeutet, dass die Leittabelle WBSHELP mit der Wareneingangstabelle BEMELD verknüpft ist und die Wareneingangstabelle ist wiederum mit dem Artikelstamm ARTST verknüpft. Im Report bedeutet dies, dass man herausfinden kann, für welche Tabellen der richtige Datensatz im Zugriff steht und bei welchen Tabellen man noch einen DBFSeek()-Befehl benötigt.
Relasource = die direkt übergeordnete Mutter-Tabelle, über die die Relation hergestellt wird.
Table = Tablename, wie er auf der Festplatte heißt. Eine Tabelle kann unter mehreren Aliasnamen geöffnet sein, z.B. ARTST.DBF unter dem Alias ARTIKEL und ARTST. Hier muss darauf geachtet werden, welchen Alias man am besten verwendet, da evtl. nur auf einen eine direkte Relation besteht.
Order = Indexreihenfolge für die Tabelle.
Key = Indexausdruck, der hinter dem Key steckt.
Path = Pfadname der Tabelle.
Relation = Relationen, die von der aktuellen Mutter-Tabelle ausgehen.
Indexfilter = Filterbedingung, die bei Erstellung eines temporären Index verwendet wird.
Filter = aktive Filterbedingung für die aktuelle Tabelle.
Fields: in diesem Memofeld wird die gesamte Tabellenstruktur mit Feldnamen, Feldtypen und Indexdateien dargestellt.
Weiterer Vorteil des Tools:
Man kann z.B. die Tabelle nach der Spalte "Table" umsortieren und erkennt schnell, ob eine Tabelle geöffnet ist und wenn ja, unter welchem Aliasnamen. So kann schneller entschieden werden, ob man einen DBF-Open()-Befehl benötigt.
Links: Reportgenerator, Reportfunktionen,
06/2014