Verpackungsstückliste

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Verpackungsstückliste

Aufruf der Maske:

Anwendung - Stammdaten - Artikel - Artikelstamm: hier einen Artikel aufrufen und über das Kontextmenü "Extra" über Stücklisten - Verpackungsstückliste

 

Eine Auflistung aller relevanten Firmenparameter für diese Maske erhalten Sie über die Tastenkombination <Alt+F1>. Wenn Sie Änderungen an den Einstellungen der Parameter vornehmen möchten erreichen Sie die Tabelle über Anwendung - Stammdaten – Parameter – Firmen-Parameter-Standard:

 

ARTAENDLOG

Erweiterter Artikellebenslauf

Artikel-Lebenslaufkarte (Verpackungsstückliste):

Eine Änderung der Verpackungsstückliste wird künftig in der Artikel-Lebenslaufkarte protokolliert.

Hierzu ist der Parameter ARTAENDLOG zu beachten:

Der Parameter muss gesetzt und im alphanumerischen Wert2 "VSTULI" aufgeführt werden.

VARIANTE5

Verpackungsstückliste

Über den Firmenparameter VARIANTE5 kann gesteuert werden, wie Verpackungsstücklisten beim Speichern/Einlasten in der Lieferungserfassung bzw. beim Anlegen von Betriebsaufträgen eingelesen werden sollen.

 

 

Vorgehensweise/Ablauf:

Hinweise zur Menübedienung bzw. zu den Funktionstasten lesen Sie bitte unter diesen Online-Themen nach.

Wenn Sie den Cursor in eines der Felder der Maske setzen wird Ihnen am unteren Bildschirmrand zu jedem Feld eine kurze Erklärung angezeigt, welche Informationen hier hinterlegt werden sollen.

 

Verpackungsstückliste

 

Sinn der Verpackungsstückliste ist, dass bei der Erstellung der Lieferungen der Lagerbestand der Umverpackungen reduziert wird und diese dann mindestbestandsbezogen über die Automatikbestellung wieder beschafft werden können. Dadurch verhindern Sie, dass Ihnen das Verpackungsmaterial ausgeht. Die Positionen der Stückliste erscheinen nicht auf den Formularen und dienen auch nicht zu Berechnung sondern lediglich der Disposition.

 

Verpackungsstücklisten weisen aus, welche Umverpackungen zur Versendung eines Artikels verwendet werden. Alle möglichen Verpackungen (Plastikbeutel, Styropor, Karton usw.) werden zunächst als Artikel im Artikelstamm aufgenommen. Dabei setzen Sie das Kennzeichen "Lagerbestandsführung", jedoch ohne Chargenverwaltung. Wenn Sie dann zu jeder Umverpackung einen Mindestbestand hinterlegt haben, können Sie diese über die Automatikbestellung mindestbestandsbezogen nachbestellen.

Sinn einer Verpackungsstückliste soll sein, immer einen ausreichenden Bestand der Umverpackungen sicherzustellen.

 

Deswegen werden bei Erstellung eines Lieferscheines die per Verpackungsstückliste zugeteilten Umverpackungen vom Lagerbestand abgebucht. Die Verwaltung ist dabei rein intern - auf den Versandpapieren werden die Verpackungen nicht ausgewiesen.

 

Sie haben auch die Möglichkeit festzulegen, ob die Verpackung beim Erstellen des Lieferscheins oder als Stücklistenposition eines Betriebsauftrags abgebucht werden soll.

 

Um die Umverpackungen von den anderen Artikeln zu unterscheiden bietet sich an, ein Präfix vor die Artikelnummern zu stellen oder aber über das Charakterzeichen eine entsprechende Kennzeichnung zu vergeben. Die Hinterlegung der Charakterzeichen erfolgt unter Charaktergruppen und kann  im Artikelstamm zugeordnet werden.

 

Bevor Sie die Verpackungsstückliste hinterlegen, sollten Sie alle in Frage kommenden Umverpackungen im Artikelstamm anlegen.

 

Eine Verpackungsstückliste wird erfasst, indem im Artikelstamm der Artikel, dem Sie die Stückliste zuordnen möchten, aufgerufen wird. Über das Kontext-Menü "Extras" + "Stücklisten" rufen Sie die "Verpackungsstückliste" auf.

 

Die Positionsnummer wird normalerweise automatisch in 10er Schritten vergeben. Bei der Neuanlage übergehen Sie das Positionsnummernfeld mit der Tabulator-Taste und geben in dem Feld "Artikelnummer" die jeweiligen Verpackung ein. Sie können dabei über eine der üblichen Suchfunktionen in den Feldern Artikelnummer sowie Suchbegriff die richtigen Verpackung auffinden. Nun muss nur noch die benötigte Menge im entsprechenden Feld eingegeben und die Position über <F2> oder das Diskettensymbol abgespeichert werden. Daraufhin wird die Position in der Tabelle im oberen Bereich der Maske angezeigt. Sie können nun auf diese Weise weitere Positionen anlegen.

 

Bereits hinterlegte Positionen lassen sich wieder aufrufen und ändern. Dabei bietet sich an direkt in der Tabelle, die Sie mit <F9> erhalten, Änderungen vorzunehmen.

Sollten Sie nachträglich Positionen eingefügt oder aber gelöscht haben, können Sie sich die Stücklistenpositionen über das Kontext-Menü "Extras" neu durchnummerieren lassen.

 

Stücklisten, die bei mehreren Artikel in der gleichen Form zugeordnet werden sollen, können für diesen Zweck dupliziert werden. Wählen Sie dazu aus dem Kontext-Menü den Punkt "Stückliste duplizieren" und gehen dann vor wie unter "Sätze duplizieren" beschrieben

 

Ist die Stückliste komplett hinterlegt, kehren Sie mit <Esc> in den Artikelstamm zurück.

 

 

Druckmöglichkeiten:

Über <Strg+D>, das Druckersymbol in der Symbolleiste oder den Button "Ausdruck starten" können Sie die Liste auf das gewünschte Druckziel ausdrucken.

 

 

Besonderheiten:

Majesty unterstützt ab der Version 25.5 auch für Artikel, die in einer Verpackungsstückliste aufgenommen sind, die Chargen- und Mehrlagerverwaltung mit Splitting bei Lieferungserfassung, falls eine Charge nicht ausreicht.

 

Vor der Lagerabbuchung der einzelnen Verpackungselemente wird deren physikalischer Lagerbestand (abzüglich Bereitstellungen) geprüft. Sollte eine Position nicht ausreichen und Lagerbuchungen ins Minus nicht erlaubt sein, wird diese Verpackungsstückliste nicht vom Lager abgebucht.

 

Verpackungsstückliste mit Lagerbuchung durch Betriabsauftrag (ab Version 31.8 von Majesty):

Wenn eine Position der Verpackungsstückliste neu hinzugefügt, gelöscht oder geändert wurde, wird der gleiche Änderungsdienst für die Betriebsauftragsstückliste durchgeführt wie bei Änderungen der Produktionsstückliste.

Hierbei spielen die Parameter AUFLOES3, BAOHNELAG, STULI7 und STULIAEND entsprechend auch eine Rolle.

 

Links: Artikelstamm,

 

 

0404/2021