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Aufruf der Maske:
Anwendung - Stammdaten - Artikel - Artikelstamm - Kontextmenü "Extras"
Informationen zur Anglage von Arbeitsgängen erhalten Sie unter Arbeitsgänge (Produktion).
Eine Auflistung aller relevanten Firmenparameter für diese Maske erhalten Sie über die Tastenkombination <Alt+F1>. Wenn Sie Änderungen an den Einstellungen der Parameter vornehmen möchten erreichen Sie die Tabelle über Anwendung - Stammdaten – Parameter – Firmen-Parameter-Standard:
AHBERAB2 |
Umrechnungsfaktor aus Stückliste berechnen |
Diverse Arbeitsplanmasken: Über die Artikel- bzw. Lohnartikelnummer und dem AH-Lieferanten wird der Einkaufspreis für diesen Arbeitsgang ermittelt. Neu können per Parameter AHBEARB2 Arbeitsgänge definiert werden, bei denen der Umrechnungsfaktor anhand des Einsatzgewichts laut Stückliste berechnet wird. Hierfür muss von der Stücklistenposition auf die jeweilige Arbeitsplanposition referenziert werden (stulipo.aplabezug). |
APLADRU1 |
Selektion für Stamm-Arbeitsplandruck |
Arbeitsplan-Druckprogramme: Über den Firmenparameter APLADRU1 kann eine erweiterte Selektion für den Stamm-Arbeitsplandruck pro Report definiert werden. Die Arbeitsgangstammtabelle steht für den logischen Ausdruck unter dem Alias "ARBGANG" zur Verfügung. |
ARBAHPRUEF |
AH-Prüfung bei AH-Arbeitsgang |
Stamm-, Betriebsauftrag- und Kalkulationsarbeitsplan: Es wurde ein neuer Parameter ARBAHPRUEF erstellt, durch den beim Anlegen eines Außer-Haus Arbeitsganges automatisch der Haken zur Prüfung für Bestellanlage gesetzt wird. |
ARBGLESEN |
Arbeitsgangtexte nach lesen |
Wenn der Parameter ARBGLESEN gesetzt ist, können in den Arbeitsplanpositionen des Artikelstamms, des Betriebsauftrages und der Kalkulation auch bei bereits erfassten Positionen die Arbeitsgangtexte nachträglich wieder eingelesen werden, d.h. die Lupe beim Feld Arbeitsgang funktioniert dann immer. Bei bereits erfassten Positionen werden dann nachträglich aber nur die Bezeichnungen eingelesen, alle anderen Felder werden nicht verändert. |
ARBPLAPO1 |
Generierung Anfrage aus Arbeitsplan |
Wird eine Anfrage aus dem Stammarbeitsplan generiert (Seite Außerhaus), kann über den Firmenparameter ARBPLAPO1 eingestellt werden, ob die zu anfragende Artikelnummer aus Arbeitsgangnummer+-+Artikelnummer bestehen soll (Standard) oder nur rein aus der Artikelnummer (Firmenparamter nicht gesetzt). |
ARBPLAPO2 |
Vorgabezeiten Änderungsdatum |
Arbeitsplanpositionen (Stamm, Betriebsaufträge , Kalkulation): Unter dem Reiter "Vorgabezeiten" befindet sich das neue Datumsfeld "Letzte Änderung". In diesem kann manuell ein Datum für die letzte Änderung der Vorgabezeiten eingetragen werden. Falls der neue Firmenparameter ARBPLAPO2 gesetzt ist, wird automatisch das Tagesdatum in das neue Datumsfeld eingetragen, wenn eines der folgenden Felder überschrieben wird: - Stückzeit Soll, - Stückzeit pro, - Einlegezeit/min. |
ARBPLAPO3 |
Übernahme erlaubte Personen |
Prüfung auf "zugelassene Personen" bei BDE-Buchung: Der neue Firmenparameter ARBPLAPO3 ermöglicht es, dass zukünftig beim Hinzufügen von Arbeitsgängen in den Arbeitsplan das Feld "erlaubte Personen" nicht automatisch mit den Einstellungen laut Arbeitsgangtabelle vorbelegt wird. Ebenfalls wurde im Kostenstellen-Stamm das Feld "zugelassene Personen" analog zum Arbeitsgänge-Stamm hinzugefügt. Siehe auch BDEBUCH16. |
ARBPLAPO4 |
Arbeitsplan - Rückschreiben in Betriebsauftrag: Der Parameter ARBPLAPO4 steuert, welche Felder der Tabelle BETAPLA (Betriebsauftrags-Arbeitsplan) nicht aktualisiert werden sollen, wenn ein Stamm-Arbeitsplan geändert wird und diese Änderungen auch in offene Betriebsauftäge übernommen werden sollen. Beispielsweise ist es möglich, das Bemerkungs-Memofeld (BEMMEM) nicht zu überschreiben, wenn dort speziell für den Betriebsauftrag relevante Informationen eingegeben wurden. |
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ARBPLPOUE1 |
Übernahmemethode bei Änd. von Arbplaposit. |
Stamm-Arbeitsplan - Änderung von Werten und Übertragen in offene Betriebsaufträge: Über den Parameter ARBPLPOUE1 kann gesteuert werden, ob Kostenstellen und Stundensätze ausgelassen werden. Wnn im alphanum. Wert 2
[UEBERTRAGEN] KOSTENSTELLEN = N STUNDENSAETZE = N
eingetragen wird, werden bei der Übernahme der Arbeitsplanwerte in die Betriebsaufträge die Kostenstellen, bzw. auch Stundensätze, Gemeinkostensätze und Lohngruppen ausgelassen.
Bemerkung: STUNDENSAETZE = N lässt Stundensätze, Gemeinkostensätze und Lohngruppen aus. |
ARBPLPOUEB |
Übernahmemethode bei Änd. von Arbplaposit. |
Über den Firmenparameter ARBPLPOUEB kann gesteuert werden, ob geänderte Positionsnummern aus dem Stammarbeitsplan auch in die Arbeitspläne noch offener Betriebsaufträge übernommen werden sollen. Über den alphanumerischen Wert 2 des Firmenparameters ARBPLPOUEB lässt sich eine logische Selektion für die Kandidatenauswahl der anzupassenden Betriebsaufträge definieren. |
ARBPLUEB2 |
Methode der Datenübertragung von Arbeitsp. |
Parameter ARBPLUEB2: Bei Änderungen von Feldern im Stammarbeitsplan kann man in diesem Parameter angeben, wie die Felder in die Arbeitspläne bestehender, offener Betriebsaufträge übertragen werden sollen. num. Wert = 0 oder 1 oder 2: es werden alle Felder (auch die nicht geänderten) aus dem Stammarbeitsplan in die BA-Arbeitspläne übetragen. num. Wert = 3 nur die Felder die im Stammarbeitsplan geändert worden sind werden übertragen. Dies geschieht arbeitsgangspezifisch, d.h. für jeden einzelnen Arbeitsgang wird nachgeschaut, welche Felder geändert wurden und nur diese werden übertragen. (neue Methode) |
ARCHIVIER2 |
Automatisch zu archivierende Belegarten |
Arbeitsplan, Produktionsstückliste (Stammdaten): Die Archivierungsparameter wurden erweitert, sodass es künftig möglich ist, beim Druck der Stückliste oder des Arbeitsplanes (aus den Stammdaten heraus) diese auch archivieren zu können. Die Archivierung kann über die neuen Stellen im Firmenparameter ARCHIVIER2 aktiviert werden. Zusätzlich kann über die ARCHIVIER4 und ARCHIVIER7-Parameter individuelle Dateinamen und Abladepfade vergeben werden. |
BAFREIGABE |
Freigegeben-Häkchen prüfen |
Über den Firmenparameter BAFREIGABE lässt sich in den Masken für die Stammstückliste, den Stammarbeitsplan und den Stammprüfplan ein Häkchen "Freigegeben" freischalten und vorbelegen. Sobald eines der 3 Häkchen nicht gesetzt ist und der Firmenparameter BAFREIGABE gesetzt ist, wird die Betriebsauftragerfassung verhindert (vgl. einer Artikelsperre). |
BDEBUCH16 |
Erweiterte Prüfung erlaubte Personen |
Falls außerdem der neue Firmenparameter BDEBUCH16 gesetzt ist, findet bei der BDE-Buchung neuerdings eine Prüfung auf die Schnittmenge des Feldes "zugelassene Personen" laut Kostenstellen- und Arbeitsgänge-Stamm statt. Diese Prüfung findet nur statt, wenn das Feld "zugelassene Personen" im Betriebsauftrags-Arbeitsplan nicht gefüllt ist, ist dieses hingegen gefüllt, hat dieses eine höhere Priorität. Ebenfalls wird durch den Parameter BDEBUCH16 eine Prüfung in der Stamm-Arbeitsgangtabelle aktiviert. Diese meldet, falls eine Kostenstelle beim Arbeitsgang hinterlegt ist und das Feld "zugelassene Personen" editiert wird, dass die Anpassung ebenfalls in der Kostenstellendatei vorgenommen werden muss. Siehe auch PERSONAL3. |
BEDIENFAKT |
Automatische Ermittlung Bedienfaktor |
Arbeitsplan-Positionen: Über den neuen Parameter BEDIENFAKT kann beim Einlesen von Arbeitsgängen die automatische Ermittlung des Bedienfaktors aus der Einlegzeit und der Stückzeit aktiviert werden. Weiterhin wird der Bedienungsfaktor auch automatisch berechnet, wenn sich eines der beiden Felder (Einlegzeit/Stückzeit) verändert. |
KAPFAKT |
Kapazitätsfaktor |
Im Parameter KAPFAKT kann das Feld Kapazitätsfaktor in den Arbeitsplänen umdefiniert werden als Leistungsgrad. |
LEITSTAND |
Einstellungen für den Leitstand |
Wenn nach dem Ändern von Stammarbeitsplanpositionen nicht betroffene Betriebsaufträge gesucht werden sollen, dann kann dies durch folgenden Eintrag im Parameter LEITSTAND, im alphanum. Wert 2, erreicht werden: [ARBEITSPLANAENDERUNG] BAKORREKTUR = N |
PERSONAL3 |
Bei Austritt aus "zugel.Personen" entfern. |
Wenn der neue Firmenparameter PERSONAL3 gesetzt ist, erscheint bei der Eingabe des Austrittsdatums eine Frage, ob man die Personalnummer aus sämtlichen "zugelassenen Personen"-Feldern entfernen möchte. |
REV-APLA |
Revisionsstand Arbeitspläne |
Stammdaten - Stücklisten/Arbeitspläne/Prüfpläne: Über die numerischen Werte 1 der Firmenparameter REV-APLA, REV-STULI, REV-PRUEF lassen sich die Revisionsstände für den jeweiligen Bereich auch einheitlich alphanumerisch vergeben (A-Z, AA-BA-ZZ, AAA-ZZZ etc.) statt einfach numerisch. Dabei wird auch das Präfix berücksichtigt (alphanumerischer Wert 2). |
REV-FRAGE |
Revisionsstand Abfrage vor Änderung |
Über den Firmenparameter REV-FRAGE kann gesteuert werden, ob die Revision automatisch oder erst nach einer Ja-Nein-Abfrage erhöht werden soll und wie die Abfrage vorbelegt wird.
Arbeitsplan-Positionen / Prüfplan-Positionen / Produktionsstückliste-Positionen: Wenn beim Schließen der Masken "Arbeitsplan-Positionen", "Prüfplan-Positionen" oder "Produktionsstückliste-Positionen" die Abfrage (Parameter REV-FRAGE) "Revision automatisch erhöhen" mit "Ja" beantwortet wird, wird die Revisionsänderung in den Artikellebenslauf (Tabelle ARTLEBEN) geschrieben. Die Bezeichnung, z. B. bei Änderung der Arbeitspläne, lautet in Zukunft "Neue Revision - Arbeitsplan". Beim Prüfplan und der Produktionsstückliste ist dies ebenfalls so. |
REV-FRAGE3 |
Revisionsstand Abfrage bei Maske Schließen |
Dieser Parameter steuert in (Verbindung mit den Parametern REV-FRAGE, REV-APLA, REV-STULI, REV-PRUEF, REV-TAG), ob die Revisionsstand-Abfrage bei jedem Speichern einer Position erscheinen soll oder einmalig beim Verlassen der Erfassungsmaske, sofern eine Änderung vorgenommen wurde. |
REV-TAG |
Revisionsstand Abfrage mehrmals pro Tag |
Arbeitsplan/Produktionsstückliste/Prüfplan - Positionen: Per Parameter REV-TAG kann gesteuert werden, ob die Revision mehrmals pro Tag erhöht werden kann. Außerdem kann über den Parameter REV-FRAGE3 gesteuert werden, ob die Abfrage zur Revisionserhöhung nur einmalig beim Verlassen der Maske anstatt bei jedem Speichervorgang erscheinen soll. |
STZEITPRO |
Arbeitsplan-Stückzeiten pro xx Stück |
Stamm-Arbeitspläne und Betriebsauftrags-Arbeitspläne: Dieser Parameter dient der Vorbelegung des Feldes "Stückzeit pro" im Arbeitsplan. Normalerweise wird die Stückzeit in Minuten für 1 Stück angegeben. Speziell im Drehteilebereich kann es sinnvoll sein, die Stückzeit in Sekunden anzugeben. Da dies Majesty nicht direkt unterstützt, kann aber das Feld "Stückzeit pro" mit dem Wert 60 vorbelegt werden. Die Angabe erfolgt dann in "Minuten pro 60 Stück", was "Sekunden pro 1 Stück" entspricht. Eingabe in Feld "numerischer Wert 1": z.B. 1 oder 60 eingeben. Die Übertragung wird nur durchgeführt, wenn der Parameter STPROTAKT gesetzt ist. |
TERMINIERA |
BA-Terminierung über WBZ aus Artikelstamm |
In den Programmen Arbeitsgänge, Stammarbeitsplan, Arbeitsplan des Betriebsauftrages kann über das neue Feld WBZ (Wiederbeschaffungszeit) eine mengenunabhängige Durchlaufzeit für einen Arbeitsgang angegeben werden.
Im Firmenparameter TERMINIERA kann im alphanum Wert mit [WBZ] WBZZEITEINHEIT = xxx
xxx = TAGE, STUNDEN oder MINUTEN angegeben werden, in welcher Einheit WBZ vorliegt.
Im num. Wert kann mit 3 oder 4 die Terminierung angepasst werden. Wenn im num. Wert eine 3 steht, wird die Terminierung mit der WBZ durchgeführt, aber nur wenn keine Stückzeit und keine Rüstzeit vorhanden sind, wenn eine Zeit von beiden oder alle beide angelegt sind wird über Rüstzeit und Stückzeit terminiert, d.h. Rüstzeit und Stückzeit haben Priorität. Wenn im num. Wert eine 4 eingetragen ist, wird für die Terminierung immer die WBZ genommen, die dann auch vorhanden sein muss.
Bemerkung: Die Terminierung mit WBZ funktioniert nur wenn im Parameter TERMINVERS das Häkchen gesetzt ist (neue Terminiermethode) |
VARIANTE |
Arbeitsplan- und Stücklistenvarianten |
Arbeitsplan Betriebsauftrag, Vorkalkulation mit Variantenarbeitsplänen: Ist der numerische Wert1 des Firmenparameters VARIANTE auf 2 gesetzt, so werden die Arbeitsgänge mit leerem Variantenfeld ("OHNE VARIANTE") standardmäßig in der Tabelle ausgewählt. |
WERKZEUG1 |
Erweiterte Werkzeugverwaltung 2 |
Wird der Firmenparameter WERKZEUG1 gesetzt, geht beim Klick auf den Button Werkzeug im Stammarbeitsplan eine neue Positionstabelle auf, in welcher auch der Firmenparameter (WERKZEUG - Herkunft Werkzeuge) greift. |
WORKLOW |
Workflow-Einstellungen |
Im Parameter WORKFLOW Abschnitt [EMAIL] werden E-Mail Adressen hinterlegt. |
Arbeitspläne / Stücklisten / Prüfpläne:
Durch die neuen Parameter REV-PRUEF2, REV-APLA2 und REV-STULI2 ist es nun möglich zu steuern, ob das Änderungsdatum der Stückliste, des Arbeits- oder Prüfplans nur bei einer automatischen Revisionserhöhung aktualisiert werden soll.
Vorgehensweise/Ablauf:
Hinweise zur Menübedienung bzw. zu den Funktionstasten lesen Sie bitte unter diesen Online-Themen nach.
Wenn Sie den Cursor in eines der Felder der Maske setzen wird Ihnen am unteren Bildschirmrand zu jedem Feld eine kurze Erklärung angezeigt, welche Informationen hier hinterlegt werden sollen.
Bevor Sie Arbeitspläne erfassen, sollte sichergestellt sein, dass die untergeordneten Tabellendaten wie Arbeitsgänge (Produktion), Kostenstellen, Lohngruppen usw. bereits angelegt wurden. Ein Arbeitsplan wird erfasst, indem im Artikelstamm der Artikel aufgerufen bzw. angelegt wird, für den der Arbeitsplan erstellt werden soll. Dann wählen Sie im Kontext-Menü "Extras" den Punkt "Arbeitsplan".
Ein Arbeitsplan gibt über die laufende Positionsnummer mit den Arbeitsgang-Kürzeln an, welche Arbeitsgänge (Produktion) für die Fertigung der Baugruppe bzw. des Artikels nötig werden. Die Positionsnummer wird normalerweise automatisch und in 10er-Schritten vergeben. Diese Vergabelogik steuern Sie mit Hilfe der Firmenparameterdatei (Schlüssel AUTO-POS).

Seite 1 "Arbeitsgang":
Bestätigen Sie im Falle der Neuanlage die vorgeschlagene Positionsnummer, und geben Sie das Arbeitsgangkürzel des Arbeitsgangs ein. Mit der <F12>-Taste oder über die Lupe können Sie sich hinterlegte Arbeitsgänge (Produktion) auflisten lassen und daraus eine Auswahl treffen. Alle aus der Arbeitsgangdatei gelesenen Daten wie Bezeichnung, Kostenstelle und Lohngruppe können Sie arbeitsplanspezifisch an dieser Stelle überschreiben/ändern.
Auf der ersten Seite der Maske in den Stammdaten finden Sie auch ein Revisions-Feld, das bei entsprechender Parametereinstellung (REV-APLA) vom System automatisch bei einer Änderung hochgesetzt wird. Bei jeder Revisionsänderung der Stamm- Stücklisten/Arbeitspläne/Prüfpläne wird die jeweilige Liste bzw. der jeweilige Plan in eine historische Tabelle archiviert. Über den Stammdruck der Listen/Pläne kann über das Feld "für Revisionsstand" ein historischer Plan bzw. eine historische Liste gem. Revision zu jeder Zeit rekonsturiert und ausgedruckt werden.
Jeden Arbeitsgang können Sie einem Teil/Abschnitt der Fertigung zuordnen; ein Wert zwischen 1 und 9 ist möglich. Ebenfalls kann ein Arbeitsgang auch als "Variante" hinterlegt werden. D.h. bei der Hauptvariante bleibt das Feld leer; es kann aber auch Abweichungen in der Arbeitsgang-Folge geben, z.B. wenn ein Kunde den Artikel auf besondere Weise gefertigt haben möchte (z. B. spezielle Lackierung). Dieser Arbeitsgang wird dann als Variante gekennzeichnet.
Der Parameter VARIANTE steuert, wie die in einem Arbeitsplan bzw. in einer Stückliste hinterlegten Varianten beim Speicher/Einlasten eines Betriebsauftrags behandelt werden sollen. Der Firmenparameter VARIANTE2 kann so eingestellt werdem, dass beim Anlegen von Betriebsaufträgen auch die nicht-ausgewählten Varianten in den Arbeitsplan übernommen werden, aber diese bei der Kapazitätsplanung nicht berücksichtigt werden. Ausnahme sind Arbeitsgänge, die laut Kostenstellendatei von vorne herein ohne Kapazitätsplanung angelegt wurden. Diese werden nur für die ausgewählte Variante eingelesen. Dadurch werden auf der Laufkarte z. B. alternative Maschinen mit aufgelistet, in die Maschinenplanung fließt aber nur die gewählte Variante ein. Über den Betriebsauftrag kann jederzeit über ein Häkchen "Kapazitätsplanung" eine andere Maschine ausgewählt werden.
Beim Einlasten eines Betriebsauftrages mit hinterlegter Variante im Arbeitsplan erhalten Sie dann eine Tabelle, in der die Arbeitsgang-Variante ausgewählt werden muss.
Zusätzlich kann nun eine "Ab Menge" eingetragen werden, die beim Einlasten eines Betriebsauftrages automatisch berücksichtigt wird. Im Maschinenplaner kann über die Tastenkombination <Strg+T> ein Arbeitsgang durch eine seiner Varianten ersetzt werden. Um diese Variantenlogik zu aktivieren muss der Parameter VARIANTE im numerischen Wert1 auf 4 geändert werden.
Das Feld "Priorität" im Arbeitsplan gibt an, welche Variante bevorzugt produziert wird. Wenn hier ein Wert eingegeben wird, wird dieser automatisch in alle Arbeitsgänge mit derselben Variantennummer geschrieben. Auswirkung: Beim Erstellen von Automatik-Betriebsaufträgen (bzw. Betriebsaufträgen, die aus dem Kundenauftrag heraus erstellt werden) von Artikeln mit Variantenarbeitsplänen wird die Variante mit der niedrigsten Prioritätennummer, die größer 0 ist, gesucht und hierfür ein Betriebsauftrag angelegt. Ist keine Priorität vorhanden, wird die erste Variante genommen.
Button "MaschFr":
Die Daten für die Maschinenfreigabe können für jede Arbeitsplanposition hinterlegt werden. Über diesen Button kann die Maschinenfreigabe für diesen Arbeitsgang aufgerufen werden. Die Maske "Maschinenfreigabe-Positionen" wird geöffnet und sie können pro Arbeitsgang Messgerät, Prüfmaß, Toleranz usw. zuordnen.
Außerdem ist es über den Firmenparameter MASCHFR1 möglich, die Vorbelegung des Hakens "Maßprotokoll für Serienprüfung" vorzubelegen.
Seite 2 "Kosten":
Auf der zweiten Seite des Arbeitsplanes tragen Sie Kostenstelle, Stundensatz der Kostenstelle, evtl. einen getrennten Rüst-Stundensatz zur Kostenstelle ein, falls zwischen Rüsten und Fertigen getrennt wird. Lohngruppe, Lohnart sowie Rüstkosten unabhängig von der Losgröße können angegeben werden.
In den Arbeitsplänen können 4 zusätzliche Stundensätze zu der Kostenstelle ausgewählt werden.
Tragen Sie den Fertigungsgemeinkostenzuschlagssatz in % für diese Kostenstelle ein, evtl. auch für Rüsten separat einzugeben.
Wird das Häkchen im Feld Kapazitätsplanung" gesetzt, so fließt diese Kostenstelle/Maschine in die Maschinenplanung mit ein. "Engpass" wird markiert, wenn dieser Arbeitsgang ein Engpass ist - dies wird bei der frafischen Resourcenplanung berücksichtigt.
Soll für diesen Arbeitsgang ein Lohnschein gedruckt werden, so wird das Häkchen bei "Lohnschein" gesetzt.
Hinterlegen Sie noch die Kostenstelle sowie die Lohngruppe zum Arbeitsgang. Das Feld "Überlappungsfaktor" in % steuert die Gewichtung der Zeit des Arbeitsganges für die Berechnung der Durchlaufzeit. NULL heißt hier keine Überlappung, 100 = volle Überlappung. Bei der Durchlaufzeitberechnung kann dann gesteuert werden, dass ein Arbeitsgang bereits begonnen werden kann, obwohl der vorherige Arbeitsgang noch nicht beendet worden ist.
Das Feld "Liegezeit" gibt die Tage vor bzw. nach diesem Arbeitsgang an und wird nur bei der Durchlaufzeitberechnung berücksichtigt – diese wird dann entsprechend verlängert.
Der Bedienungsfaktor steuert, ob die Lohnkosten voll oder nur anteilig gewertet werden sollen (Maschinenbedienung). Dieses Feld finden Sie analog zum Stammdaten-Arbeitsplan auch im Betriebsauftrags-Arbeitsplan, d. h. der Bedienungsfaktor kann von Fall zu Fall auftragsspezifisch angepasst werden.
In den Arbeitsfolgen des Arbeitsplanes und Betriebsauftrages können zusätzlich zur normalen Lohngruppe eine Lohngruppe "Rüsten" angegeben werden. Die Lohngruppe Rüsten kann für die Vorbelegung schon im Arbeitsgang hinterlegt werden.
Im angehängten Arbeitsplan des Betriebsauftrages kann dann ergänzend ein Minutenfaktor für das Rüsten angegeben werden. In der Kalkulation werden diese Felder: Lohngruppe rüsten, Minutenfaktor rüsten zusammen mit einem Rüstgemeinkostensatz verwendet.
Dadurch ist es möglich, für das Rüsten und Fertigen eine einzige Arbeitsfolge anzulegen und trotzdem mit getrennten Stundensätzen rechnen zu können.
In den Arbeitsplandateien (Stamm, Betriebsauftrag, Kalkulation) gibt es ein Feld "Empfangs-Kostenstelle". Dieses Feld kann zukünftig für Auswertungen (Cognos) verwendet werden (bzw. für die Übergabe an Fremd-BDE-Systeme).
Im Arbeitsplan gibt es pro Arbeitgang die Möglichkeit auf der Seite Kosten über das Feld "Wechsel-Kostst" festzulegen, ob ein Arbeitsgang im Leitstand von Majesty auf andere Maschinen verschoben werden darf.
Auf der Maske der Arbeitsgangpositionen des Betriebsauftrages kann über ein Häkchen "Nicht durch MDE verändern" verhindert werden, dass beim Einlesen der Daten in den Leitstand die aktuellsten MDE-Daten geholt und eingearbeitet werden.
Dieses Häkchen kann auch im Programm manuelle BDE-Buchung (Zeiterfassung bzw. manuelle In-Prozess-Prüfung) gesetzt werden.
Angabe der verwendeten Prüfmittel bei BDE-Buchung:
Im Arbeitsplan kann über den Haken "Prüfmittel in BDE angeben" auf der 2. Seite gesteuert werden, ob bei der BDE-Buchung die verwendeten Prüfmittel angegeben werden müssen. Wenn ja, erscheint bei der Abmeldung eine Maske, in der die Ptüfmittel eingegeben werden müssen.
Kalkulation, Arbeitspläne:
Im Stamm-Arbeitsplan, Betriebsauftrag-Arbeitsplan und Kalkulation-Arbeitsplan wurde auf dem Reiter "Kosten" das neue Feld AQL aufgenommen - in diesem Feld kann eine AQL-Nummer gepflegt werden.
Mit Hilfe der AQL-Nummer wird bei der Kalkulation zu den entsprechenden Arbeitsgängen die zu prüfende Menge berechnet und mit dieser, statt mit der Losgröße, gerechnet.
Um die zu prüfende Menge zu ermitteln, wird eine in Majesty standardmäßige Tabelle verwendet - diese kann jedoch mittels Excel-Liste übersteuert werden. Dazu muss im Serververzeichnis eine Excel-Liste namens "AQL" hinterlegt sein. Die Excel-Liste benötigt folgende Spalten in dieser Reihenfolge: AQL, Von-Menge, Bis-Menge, Wert.
Feld "Planungsstellvertreter":
Stamm- und Betriebsauftragsarbeitsplan:
Die Montage in der Medizintechnik besteht meist aus vielen kleinen Arbeitsschritten (Schleifen, Montieren, Kleben, Mattieren etc.).
Um die Montage in der Planung relativ einfach abbilden zu können, werden sogenannte "Planungsstellvertreter" erstellt.
Dazu wird ganz am Anfang ein fiktiver Arbeitsgang z.B: "MONTAGE" eingefügt, wobei die Vorgabezeit die Summe der Vorgabezeiten der "kleinen" Arbeitsschritte darstellt.
Dieser Arbeitsgang wird nicht auf dem Lohnschein gedruckt (Häkchen Lohnscheindruck nicht gesetzt), erscheint also nicht auf der Laufkarte.
Um diese Arbeitsgänge in Majesty einfacher identifizieren zu können, gibt es im Arbeitsgangstamm, Stamm-Arbeitsplan und BA-Arbeitsplan ein Häkchen "Planungsstellvertreter".
Betriebsdatenerfassung:
Da die Planungsstellvertreterarbeitsgänge kein Lohnscheindruckhäkchen besitzen, werden diese weder an- noch abgemeldet. Deshalb werden bei der Anmeldung des ersten Nachfolgers mit Lohnschein der Zustand und Beginn-Datum etc. im BA-Arbeitsplan beim Planungsstellvertreterarbeitsgang ebenfalls automatisch gesetzt. Somit erscheint der Planungsstellvertreterarbeitsgang im Leitstand auch Grün (läuft).
Ebenso wird der Planungsstellvertreterarbeitsgang auch abgemeldet, wenn der letzte Nachfolger mit Lohnschein abgemeldet wird.
Pro BA-Arbeitsplan sind mehrere Planungsstellvertreterarbeitsgänge denkbar, daher berücksichtigt die BDE-Synchronisation immer nur bis zum jeweils nächsten Planungsstellvertreterarbeitsgang.
Beispiel:
10: Planungsstellvertreterarbeitsgang
20: FEILEN
30: SCHLEIFEN
40: Planungsstellvertreterarbeitsgang
50: REINIGEN
60: KLEBEN
Wenn hier die Position 20 angemeldet wird, wird Position 10 ebenfalls angemeldet. Wenn Position 30 abgemeldet wird, wird Position 10 auch abgemeldet.
Wenn Position 50 angemeldet wird, wird Position 40 auch angemeldet, wenn Position 60 abgemeldet wird, wird Position 40 auch abgemeldet.
Einen Datensatz in der ANABMELD erfolgt bei dem Planungsstellvertreterarbeitsgang nicht, da die statistische Auswertung rein über die einzelnen Buchungen erfolgt.
Vor-Kalkulation:
Planungsstellvertreterarbeitsgänge werden bei den Fertigungskosten in der Kalkulation nicht berücksichtigt, da sich die Kosten aus den einzelnen Arbeitsschritten bildet.
Seite 3 "Vorgabezeiten":
Die Angabe der Stückzeit "Soll" erfolgt normalerweise in Minuten je Stück. Speziell für Drehteilehersteller kann diese Stückeinheit jedoch auch in Sekunden je Stück angegeben werden. Diese Stückzeiteinheit wird über den Firmenparameter STZEITPRO eingestellt. Der Parameter wird hierzu gesetzt und im numerischen Wert eine "1" für Minuten und die "60" für Sekunden eingetragen.
Pro Arbeitsgang kann mit einem Häkchen gesteuert werden, ob die Stückzeit in "Chargen" angegeben wird. Mit dem Firmenparamter STZEITCH war es vor der Version 25.7 nur möglich, die Angaben für alle Arbeitsgänge generell einzustellen. Typische Beispiele für die Angaben von Stückzeiten in Chargen sind Auswaschen oder Gleitschleifen.
Zu jeder Arbeitsplanposition können Sie die "Rüstzeit Soll" (Zeit für das Zurüsten des Arbeitsganges) sowie die "Stückzeit Soll" (Ausführzeit des Arbeitsgangs pro angegebener Einheit) hinterlegen. Die Felder "Rüstzeit Ist" sowie "Stückzeit Ist" werden aus einer evtl. vorgenommenen Nachkalkulation aus den tatsächlichen Zeiten belegt.
Neben dem Feld "Rüstzeit Soll" gibt es in den Stammdaten ab der Version 28.0 von Majesty ein Taschenrechnersymbol. Über dieses Symbol können bis zu 5 Rüstzeiten in eine Tabelle eingegeben werden. Wird die Tabelle mit <Enter> verlassen wird die durchschnittliche Rüstzeit in das Feld "Rüstzeit Soll" geschrieben. Die 5 neuen Rüstzeitfelder werden in der Datenbank gespeichert aber nicht auf der Maske angezeigt.
Der Angleichungsfaktor gibt an, wie viele Minuten die Stunde hat. Im Normalfall steht hier also "60".
Wird hier z.B. "50" eingetragen, wird die Durchlaufzeit um 20 % verlängert, es gilt
- effektive Rüstzeit = Rüstzeit * 60 / Angleichfaktor (im Beispiel 60 / 50 = 1,2),
- effektive Stückzeit = Stückzeit * 60 / Angleichfaktor.
Durch den Angleichfaktor können unproduktive Zeiten pauschal eingerechnet werden.
Hinweis: in früheren Zeiten wurde oft mit Industrieminuten gerechnet ( 1 h hat 100 Industrieminuten), in diesem Fall hätte man als Angleichfaktor 100 angegeben.
Das Feld "Kap.Fakt." enthält ebenfalls eine %-Angabe, die die Stückzeit prozentual verlängert.
In den Terminierungsfunktionen wurde entsprechend die Ermittlung der Durchlaufzeit geändert. In der Kalkulation muss durch den Parameter KALKKAPFAK angegeben werden, ob auch hier mit der Verlängerung gerechnet werden soll. Wenn dieser Parameter nicht gesetzt ist, wird mit der unveränderten Stückzeit gerechnet.
Einlegezeit/min: Diese wird im Leitstand, in der tabellarische Maschinenplanung, der Durchlaufzeitterminierung usw. nun mit berücksichtigt (analog zur Stückzeit, mit Berücksichtigung "Stückzeit pro").
Wenn im Arbeitsplan das Feld "Stunden pro Tag" ausgefüllt ist, wird in der Terminierung dieser Wert verwendet, wobei die Arbeitstage selbst aus dem Kalender geholt werden.
Aus dem Feld "zus. Stangen" wird die Laufzeit ermittelt, die notwendig ist, um diese zusätzlichen Stangen zu verarbeiten. Das Kapazitätsangebot wird um dies Laufzeit erhöht.
Feld Kalender:
Über dieses Feld ist es möglich artikelbezogene Kalender anzulegen. Hierzu werden zunächst Pseudokostenstellen angelegt z. B. 3-SCHICHT oder 24-STD. Für diese Pseudokostenstellen werden anschl. Kalenderdaten angelegt.
Im Arbeitsplan kann im Feld Kalender eine solche Pseudokostenstelle angegeben und abgespeichert werden. Die Terminierungsfunktionen des Leitstandes ersetzen dann den Maschinenkalender durch die individuellen Kalender.
Über das Feld "Kalender" kann jeder Kostenstelle ein Kalender aus der Kalenderverwaltung zugeordnet werden. Zusätzlich greift der Arbeitsplan auch auf den neuen Kalender zu.
Wbz: Wiederbeschaffungszeit
In den Programmen Arbeitsgänge, Stammarbeitsplan und Arbeitsplan des Betriebsauftrages kann über das neue Feld WBZ (Wiederbeschaffungszeit) eine mengenunabhängige Durchlaufzeit für einen Arbeitsgang angegeben werden.
Bitte beachten Sie hierzu den Firmenparametr TERMINIERA.
Sollmenge pro Tag:
Ein neues Feld "Sollmenge/Tag" auf der Seite "Vorgabezeiten" zeigt die zu fertigende Stückzahl pro Tag an, vorausgesetzt eine Stückliste ist vorhanden und die Tagesstunden und die Tagesleistung bzw. Stückzeit sind hinterlegt.
Button "Leistungs-/Stückzeitberechnung:
Neben der jeweiligen Rüstzeit gibt es ab der Version 27.0 von Majesty im Kalkulations-Arbeitsplan einen Button mit einer Lupe für eine einfache Rüstzeitberechnung.
Hierbei öffnet sich eine Tabelle mit 3 Spalten, in der man tabellarisch Daten eingeben kann.
1. Spalte: Bezeichnung,
2. Spalte: Zeit in Minuten,
3. Spalte: Menge.
Nach dem Schließen der Tabelle werden die Rüstzeiten aufaddiert (jeweils Menge mal Zeit) und im Feld "Rüstzeit" als Summe abgestellt (sofern Summe
ungleich Null).
Bei Erstellung einer Vorkalkulation zu einem vorhandenen Stamm-Artikel wird die Tabelle dann aus dem Stamm vorbelegt, kann aber in der Kalkulation geändert werden.
Beim Klick auf "Stammupdate" wird diese Tabelle mit in den Stamm übernommen, sofern auch der Arbeitsplan selbst übernommen wird.
Beim erstmaligen Klick auf das Icon, wird bereits eine vorbelegte Tabelle göffnet. Die Vorbelegungsdaten können in Majesty unter dem Menüpunkt Anwendung - Stammdaten - Fertigung/QS/KORE - Rüstbezeichnungen angelegt werden.
Auf Seite 4 "AH" (Außerhaus) der Arbeitsplanmaske können Sie einen Außer-Haus-Lieferanten angeben, falls der betreffende Arbeitsgang nicht bei Ihnen, sondern bei einem Lieferanten durchgeführt wird. Dabei können Sie auch die Kosten je Stück angeben. Im Feld "Lohnarb.-ArtNr." kann eine Auflistung von Artikelnummern vorgenommen werden, die für Lohnarbeiten in Frage kommen. Die Auflistung muss durch Semikolon getrennt werden. Bei dieser Artikelnummer kann eine Lieferantenzuordnung mit Mengenstaffel hinterlegt sein, sodass bei einer Kalklulation die jeweiligen Preise zu den entsprechenden Mengen herangezogen werden.
Unter "Produktion" + "Außer Haus Bearbeitung" können Sie dann diese Arbeitsfolgen mit Lieferscheinen für die Lieferanten ausdrucken lassen, die Rücklieferung überwachen und einbuchen. Lesen Sie dazu den Hilfetext zu "Außer-Haus-Lieferungs-Erfassung".
Das Feld "fixe Rüstkosten" wurde auch auf Seite "Außer-Haus" aufgenommen,
damit auch für Außer-Haus-Bearbeitung Rüstkosten hinterlegen werden können. Diese werden bei Bestellungen und Kalkulationen entsprechend mitberücksichtigt.
Aus der Stückliste und dem Arbeitsplan (im Stamm und der Kalkulation) kann über den Knopf "Anfrage" automatisch eine Anfrage für den hinterlegten Lieferanten erzeugt werden. Hierbei wird das Arbeitsgangkürzel und die Arbeitsgangbeschreibung mit in die Anfrage übernommen (vgl. AH-Bestellung aus Betriebsauftrag).
Hier kann über den Firmenparameter ARBPLAPO1 eingestellt werden, ob die zu anfragende Artikelnummer aus Arbeitsgangnummer + - + Artikelnummer bestehen soll (Standard) oder nur rein aus der Artikelnummer.
Wenn hier Preise pro KG oder G hinterlegt werden und im Artikelstamm das Gewicht des Artikels gepflegt ist, wird der Umrechnungsfaktor (1 kg = xxxx Stück) automatisch ermittelt.
AH-Warenwert: Warenwert für Ausfuhr dieses Arbeitsganges.
Im Arbeitsplan (Stamm und Betriebsauftrag) auf dem Reiter Außerhaus kann ein AH-Warenwert angegeben werden. Der Wert wird beim Erzeugen einer Außerhaus-Bestellung in die Bestellposition übernommen. Durch eine Reportanpassung kann eine Bestelldruckvariante als Proformarechung umgebaut werden auf der dieser Wert statt dem Einkaufspreis gedruckt wird (für Ausfuhr von Ware in ein Drittland zur Bearbeitung).
Seite 5 "Werkzeuge" dient der Hinterlegung der Identifikationsnummer des zu verwendenden Werkzeuges. Zu diesem Werkzeug können noch die Werkzeugkosten (Werkzeugverschleiß auf ein hegestelltes Stück gerechnet) und die fixen Vorrichtungskosten eingetragen werden. Die Werkzeugkosten können pro Eineit angegeben werden.
Tragen Sie im Feld "Bemerkung" einen beliebig langen internen Bemerkungstext zur Arbeitsplanpositon ein und hinterlegen Sie die CNC-Programmnummer.
Mit Hilfe des Firmenparameters WERKZEUG kann in den Arbeitsplänen (Stammarbeitsplan, Betriebsauftragsarbeitsplan und Kalkulationsarbeitsplan) die Herkunft der Werkzeuge gesteuert werden. Standardmäßig wird das Werkzeug aus der Werkzeugdatei ermittelt. Wird der Firmenparameter gesetzt, kann das Werkzeug aus dem Artikelstamm gewählt werden. Dies macht nur Sinn, wenn die Werkzeuge im Artikelstamm als Artikel geführt werden.
Über den Button "Verwaltungslösung für weitere Werkzeuge/Vorrichtungen" ist es im Stammarbeitsplan aber auch möglich, mehrere Werkzeuge diesem Arbeitsgang zuzuordnen (Firmenparameter WERKZEUG1). Über eine Reportanpassung können die Werkzeuge auch ausgedruckt werden - wenden Sie sich hierfür bitte an unsere Hotline!

In der Werkzeugverwaltung kann zu jedem Werkzeug auch ein zugehöriger Halter hinterlegt werden.
Wenn der Firmenparameter WERKZEUG gesetzt ist und ein Filter im alphanumerischen Wert 2 hinterlegt wurde (z.B. wzartst.charakter="WZ"), so wird dieser Filter auch in der erweiterten Werkzeugerfassung korrekt berücksichtigt, wenn man mit F12 im Feld Werkzeugartikelnummer sucht.
Prüfmittelverwaltung:

Button "Verwaltungslösung für zugeordnete Prüfmittel-Artikel":
Es besteht die Möglichkeit, Prüfmittel einem Arbeitsgang zuzuordnen. Hierzu gibt es in der Arbeitsplanmaske auf der Seite "Werkzeuge" einen Button für den Aufruf einer Prüfmittel-Stückliste. Diese Verwaltungslösung kann nur eingesetzt werden, wenn Prüfmittel nicht über die Prüfmittelverwaltung, sondern als Artikel angelegt werden.
Als Prüfmittel angelegte Artikel erkennt Majesty zum einen an der Einstellung des Parameters WIEDERVOR7, zum anderen an den im Artikelstamm hinterlegten Einsatztagen. Nur solche Artikel können als Prüfmittel ausgewählt werden.
Über <Strg+D> kann eine Liste der zugeordneten Werkzeuge gedruckt werden
Seite 6 "Muster" der Arbeitsplanmaske bietet die Möglichkeit, insgesamt fünf Musteridentifikationsnummern je Arbeitsfolge zuzuordnen, sofern diese vorab im Musterstamm hinterlegt wurden.
Seite 7 "Bilder":
Im Arbeitsplan können pro Arbeitsgang 10 Bilder/Zeichnungen hinterlegt werden. Diese werden automatisch in den Betriebsauftrags- sowie in den Kalkulations-Arbeitsplan übernommen.
Seite 8 "Sonst.":
Hier können Personengruppen zugeordnet werden zu "Rüsten und Fertigen", "nur Rüsten" oder "nur Fertigen". Die benötigte Zeit in min pro Stunde kann angegeben werden.
Anz. Ressourcen: durch diese Eingabe verkürzt sich die Durchlaufzeit des Arbeitsganges, z.B. bedeutet "2", dass zwei Ressourcen gleichzeitig arbeiten und sich dadurch die Durchlaufzeit halbiert.
eMail-Empf.: durch Komma getrennte Nummern der im Parameter WORKFLOW hinterlegten e-Mail-Adressen.
Im Arbeitsplan können Daten für die Übermittlung von Emails beim erstmaligen Anstempeln des Arbeitsganges hinterlegt werden.
Seite 9 "Freie Texte":
Es gibt ab der Version 31.2 von Majesty 15 neue freie Felder in diesem Reiter, in die beliebige Texte mit einer Länge von bis zu 40 Zeichen eingegeben werden können. Diese Texte werden auch in den Betriebsauftrags-Arbeitsplan übernommen und stehen z.B. für den Ausdruck auf Fertigungspapieren zur Verfügung. Für Reportanpassungen setzen Sie sich bitte mit unserem Support in Verbindung.
Mit dem Speichern einer Position mit <F2> oder über das Diskettensymbol wird die nächste Positionsnummer vorgeschlagen. Außerdem werden im oberen Maskenbereich alle bisher erfassten Arbeitsgänge (Produktion) tabellarisch aufgelistet. Mit <F9> können Sie sogar tabellarisch an den bereits erfassten Arbeitsgängen Änderungen vornehmen.
Kontextmenü "Extras":
* Arbeitsplan duplizieren:
Wenn ein Arbeitsplan für mehrere Artikel gleich ist lässt sich der bereits erstellte Plan für die anderen Artikel duplizieren. Positionen können generell tabellarisch dupliziert werden,
die Duplizierung ist auch möglich, wenn bereits Positionen existieren. Man kann auf diese Weise einen ganzen Arbeitsplan dazuhängen.
Sie wählen den Artikel, der noch keinen Arbeitsplan hinterlegt hat, im Artikelstamm aus und verzweigen aus dem Kontextmenü "Extras" in die Arbeitsplan-Maske. Wählen Sie nun wiederum über das Kontextmenü "Extras" den Punkt "Arbeitsplan duplizieren". Es erscheint eine Abfrage nach der zu duplizierenden Arbeitsplannummer . Wenn Sie diese eingetragen haben wird der Arbeitsplan dupliziert.
Der Parameter ARBPLADUP1 steuert, ob beim Duplizieren von Arbeitsplänen auch über den Kunden gesucht werden kann. Falls mehrere Varianten vorhanden sind werden diese angezeigt und in einer Tabelle die einzelnen Arbeitsgänge dargestellt. Die ausgewählte Variante wird dann kopiert.
Dabei erscheint eine Auswahltabelle mit allen Positionen, die man komfortabel per Mausklick an-/abwählen kann. Insbesondere bei Arbeitsplänen mit Varianten kann so positionsweise entschieden werden, welche Varianten in den neuen Arbeitsplan übernommen werden sollen.
Eine andere Möglichkeit, einen Arbeitsplan für mehrere Artikel gelten zu lassen, bietet ein extra dafür vorgesehenes Feld "ArtNr. für Arb.Plan" im Artikelstamm auf der zweiten Seite. Es wird dort der Artikel, für den bereits der Arbeitsplan erstellt wurde, über seine Artikelnummer zugeordnet. Bei der Abwicklung der Fertigungsaufträge greift das System dann auf den entsprechenden Arbeitsplan zurück.
Wird bei einem solchen Artikel mit einer abweichenden Arbeitsplannummer der Arbeitsplan aufgerufen, so findet ein Hinweis statt, bevor in die Arbeitsplanmaske gewechselt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Änderung dieser Daten auf verschiedene andere Artikel Auswirkung haben kann und nicht nur auf den aktuell ausgewählten Artikel.
Arbeitsplan/Stückliste:
In den jeweiligen Duplizierungsfunktionen kann bei der Angabe der Quellartikelnummer mit den Referenznummern gearbeitet werden, die dann entsprechend in die eigene Artikelnummer umgerechnet werden.
Duplizierungen in allen Arbeitsplan- und Stücklistenmasken:
Bei den jeweiligen Duplizierfunktionen mit aktivierter tabellarischer Übernahme kann die Auswahl bei "Übernehmen" mit den Tastaturshortcuts F5 und F6 bei allen Datensätzen im Stapel gesetzt und entfernt werden.
* Neu-Nummerierung Positionen":
Wird z.B. eine Position gelöscht können Sie über diesen Punkt die Positionsreihenfolge wieder in die gewohnte 10er-Schritt-Folge bringen.
* Arbeitsplan löschen:
Über „Arbeitsplan löschen" kann der gesamte Arbeitsplan gelöscht werden.
* Positionen tabellarisch löschen:
In einer Auswahltabelle können Positionen markiert werden um anschließend gelöscht zu werden, so können mehrere Positionen im Stapel gelöscht werden.
Beim Löschen über den Menüpunkt "Positionen tabellarisch löschen" gibt es das Feld "TEIL" als zusätzliche Spalte.
* Positionsnummer ändern:
Die Reihenfolge der Positionen kann geändert werden.
* Positionsreihenfolge festlegen:
Über den Menüpunkt "Positionsreihenfolge festlegen" lässt sich die Positionsreihenfolge tabellarisch bearbeiten. Über die Funktionstaste <F5> lassen sich alle Positionen im Stapel zum Löschen markieren, mit <F6> wird die komplette Markierung wieder aufgehoben. Beim Duplizieren eines Stammarbeitsplans kann zusätzlich zur Artikelnummer auch nach VON/BIS-Teil selektiert werden.
Weiter wurde das Feld Teil in diversen Tabellen (Arbeitspläne, Stückliste, Betriebsaufträge, etc.) um eine Stelle auf nun insgesamt zwei Stellen erweitert.
* Alle Positionen freigeben,
* Alle Positionen sperren:
für Arbeitsplan/Stückliste/Prüfplan: Ist die Freigabelogik für Produktionselement aktiv (Firmenparameter BAFREIGABE), gibt es im EXTRAS-Menü der jeweiligen Maske die Möglichkeit alle Positionen freizugeben bzw. zu sperren. Mit diesen Funktionen ist es komfortabel möglich, ein ganzes Produktionselement zu
einem Artikel in einem Aufwand zu sperren bzw. die Freigabe zu erteilen.
* Hist. Arbeitsplanreport ändern:
Hier gelangen Sie in den Arbeitsplanreport und können Anpassungen/Änderungen vornehmen.
Bei Änderung eines Arbeitsplanes, Prüfplanes oder einer Stückliste prüft das System, ob offene Betriebsaufträge zu diesem Artikel existieren, zeigt diese in einer Tabelle an und lässt eine Auswahl zu, bei welchen Betriebsaufträgen diese Änderung auch übernommen werden soll. Es erfolgt hierbei auch ein Eintrag in die Artikel-Lebenslaufakte, durch den man nachträglich noch ermitteln kann, in welche Aufträge die Änderung übernommen wurde.
Wird im Artikelstamm ein geänderter Arbeitsplan auch in einen offenen Betriebsauftrag übernommen, so gehen die eingeplanten Start- und Endezeiten aus der Kapazitätsplanung nur dann verloren, wenn im Arbeitsplan Positionen gelöscht oder neu angelegt wurden oder wenn sich Kostenstellen oder Zeiten geändert haben. Bei einer reinen Textänderung oder anderen unkritischen Änderungen bleibt die Terminierung erhalten.
Wird in einem Stamm-Arbeitsplan eine Arbeitsgangposition geändert bzw. eingefügt und in offene Betriebsaufträge übernommen, erscheint beiM Einsatz des Maschinenplanungs- oder Leitstandmoduls der Hinweis, dass eine erneute Durchterminierung im Betriebsauftrag erforderlich ist (mit einer Auflistung aller geänderten Betriebsaufträge).
Wenn die Arbeitsplanerfassung abgeschlossen und abgespeichert ist, kehren Sie mit <Esc> zum Artikelstammsatz zurück.
Druckmöglichkeiten:
Über <Strg+D> oder das Druckersymbol in der Symbolleiste können Sie den Arbeitsplan auf das gewünschte Druckziel ausdrucken.
Die Liste kann über verschiedene Kriterien selektiert werden:
* von/bis Artikelnummer bzw. -suchbegriff; sollten Sie eine Arbeitsplanliste für alle Artikel wünschen, so geben Sie die gewünschte Selektion in den Feldern ein. Ist das Feld „von Artikelnummer" leer und „bis Artikelnummer" mit „ßßßßßßßßßßßßßßßßß" belegt, so können Sie eine Liste aller Artikel drucken, bei denen ein Arbeitsplan hinterlegt ist.
* für eine bestimmte Artikelgruppe,
* für ein Charakterzeichen,
* für eine bestimmten Revisionsstand.
Checkbox "Historischer Druck":
Der historische Druck von Revisionen wird über diese Checkboxgesteuert. Dadurch können auch leere Revisionsstände im historischen Druck ausgegeben werden.
Nach Bestätigen des „OK"-Buttons wählen Sie das gewünschte Druckziel aus und drucken die Liste über den Button „Ausdruck starten". Wurde bei einem Arikel das Feld „Artikelnummer für Arbeitsplan" hinterlegt, so wird beim Druck des Arbeitsplanes dieser abweichende Arbeitsplan gedruckt.
Diese Liste ist rein intern. Für die Fertigung verwenden Sie bitte das Programm im Menü „Produktion - Berichte" bzw. den Laufkartendruck (Menüpunkt „Druck Fertigungspapiere" im Menü „Produktion").
Besonderheiten:
Arbeitsplan-Positionen, Betriebsaufträge/Arbeitsplan, Kalkulation/Arbeitspläne:
Für die Bezeichnungen 2 und 3 gibt es jeweils eigene Beschreibungstextfelder, die per Feldeinstellung mit einem beliebigen Text versehen werden können.
Kostenstellenstamm, Arbeitsplanstamm und BA-Arbeitsplan:
Für die Notwendigkeit einer Ressource kann wie folgt unterschieden werden:
- Rüsten/Fertigen (Standard),
- Rüsten,
- Fertigen.
Arbeitsgangstamm/Stamm-Arbeitsplan/Kalkulations-Arbeitsplan/BA-Arbeitsplan:
Zusätzlich zur Empfangskostenstelle und der regulären Kostenstelle gibt es speziell für den Leitstand noch eine Planungskostenstelle.
Der Leitstand verwendet mit höchster Priorität die Planungskostenstelle. Wenn diese leer ist die reguläre Kostenstelle.
Folgende Aufteilung der möglichen Kostenstellen ist somit pro Arbeitsgang / Arbeitsplanposition möglich:
- Kostenstelle für die Kalkulation,
- Empfangskostenstelle für die Buchhaltung,
- Planungskostenstelle für den Leitstand.
Kontaktstoffe/Kontaktstofflisten:
Kontaktstoffe werden als normale Artikel angelegt und einer Arbeitsplanposition über die erweiterte Werkzeugverwaltung (1:n) zugeordnet und können anschließend auch mit der Laufkarte ausgedruckt werden.
Links: Artikelstamm, Lohngruppen-Tabelle, Kostenstellenstamm / Maschinen / Arbeitsplätze, Duplizierfunktionen, Chargenzertifikatsverwaltung,
11/2024