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Majesty enthält einige Hilfsmittel zur Zertifizierung nach DIN EN 9000ff. Es stehen Ihnen eine Reihe von Listen, Historien und Verwaltungen zur Verfügung, die in diesem Zusammenhang wichtig sind.
Im folgenden Kapitel erhalten Sie einen Überblick der Programmteile die Ihnen behilflich sind. Nähere Beschreibungen entnehmen Sie jeweils den dazugehörigen Hilfethemen.
1. Qualitätssicherung:
Prüfmittelverwaltung
Dieses Hilfsmittel besteht aus einem Prüfmittelstamm/Messgerätekartei zur Verwaltung Ihrer Messgeräte. Sie können die wichtigsten Angaben zum Lieferant, Prüfmittelnummer, Inventarnummer, Hersteller, Prüfturnus, erlaubte Toleranz, Messbereichen und Kalibriervorschriften hinterlegen und diese auf einer Liste bzw. Prüfmittelkarte ausdrucken lassen. Außerdem ist eine "Liste fälliger Prüfungen" für die Messgeräte enthalten, und Sie haben die Möglichkeit, durchgeführte Prüfungen festzuhalten. Sie erreichen die Prüfmittelverwaltung über das Menü "QS - Prüfmittel".
Überwachung von Mitarbeiterschulungen
Dies ist ebenfalls über die Prüfmittelverwaltung möglich. Es muss ein neuer Typ "Schulungen" angelegt werden, der dann über die Wiedervorlage-Logik beim Start von Majesty und Druck Überwachungsliste geprüft werden kann.
Prüfanweisungen/Prüfpläne
Pro Artikel können Sie (ebenso wie eine Stückliste oder einen Arbeitsplan) auch einen Wareneingangs- bzw. einen Produktionsprüfplan hinterlegen. Dieser Prüfplan kann von anderen Artikeln dupliziert oder individuell aus Prüfanweisungs-Textbausteinen zusammengestellt werden. Außerdem können Sie den Prüfplan ausdrucken und die Prüfschritte auf dem Papier "abhaken„. Das Programm ist Bestandteil der "Stammdatenverwaltung„, und wird über das Menü "Artikelstamm - Kontextmenü - Prüfplan„ erreicht. Die Textbausteine dazu befinden sich im Menü "Stammdaten" + "Fertigung" + "Prüfanweisungen". Wir empfehlen, die Prüfschritte für die Produktion direkt als Arbeitsfolge im Arbeitsplan anzulegen.
Rückmeldung/Wareneingangsprüfung am Bildschirm
Für die Qualitätssicherung ist Prüfung der Ware anhand von bestimmten Prüfungsanweisungen erforderlich, bevor die Teile für Kunden oder interne Weiterbearbeitung zur Verfügung stehen. Das System ermöglicht hierfür Prüfpläne zu hinterlegen und auszudrucken. Beim Wareneingang muss dann zuerst die Wareneingangsprüfung durchgeführt werden. Anschließend erfolgt die Rückmeldung, wobei auch die fehlerhaften Teile erfasst werden. Sie können diese auf ein Sperrlager buchen oder an den Lieferanten zurücksenden. Dabei erstellen Sie einen Rücklieferschein/Fehlerprotokoll für den Lieferanten. Die Wareneingangsprüfung dient mit dem Wareneingangslogbuch auch zur Lieferantenbewertung sowie der Rückverfolgung der Artikel. Das Programm ist Bestandteil des "Bestellwesen„.
Wareneingangslogbuch/Wareneingangskontrolle
Jeder Wareneingang wird im Wareneingangslogbuch automatisch protokolliert. Dabei wird auch der Mitarbeiter festgehalten, der die Ware entgegengenommen und/oder geprüft hat. Da beim Wareneingang auch der Ausschuss festgehalten werden kann und festgehalten wird, ob der Liefertermin eingehalten oder überschritten wurde, liefert das Logbuch wichtige Zahlen für die Lieferantenbewertung. Beim Rückmelden von (Lieferanten-) Bestellungen kann eine separate Lieferschein- und Rechnungsprüfung erfolgen. Das Wareneingangslogbuch befindet sich unter dem Menüpunkt "Bestellungen" + "Berichte" + "Wareneingangslogbuch".
Sie finden hier außerdem eine erweiterte Lieferantbewertung (Liste 3), für die Sie unter dem Hilfe-Thema zum Wareneingangslogbuch nähere Informationen erhalten.
Überwachung von Verfalldaten im Lager
Über die Menüpunkte "Lager" + "Berichte" + "Lagerbestandsliste" kann eine Liste nach Verfalldatum ausgedruckt werden bzw. die abgelaufenen Verfalldaten einzelner Lagerchargen erscheinen ebenfalls über die Wiedervorlage-Logik beim Start von Majesty.
Artikel-Lebenslauf-Karte
Im Artikelstamm wird in der Lebenslaufkarte jedes einzelnen Artikels protokolliert, wann z. B. Änderungen am Zeichnungsindex, am Arbeitsplan oder Prüfplan usw. vorgenommen wurden.
Kundenzufriedenheitsanalyse
Über "Anwendung" + "Qualitätssicherung" + "Kundenzufriedenheitsananlyse" kann ein spezielles Programm aufgerufen werden. Nähere Hinweise finden Sie unter dem entsprechenden Hilfe-Thema in Majesty.
2. Rückverfolgung:
Chargenverwaltung/Rückverfolgung
Dieses Hilfsmittel ermöglicht, die Lagerzu- und -abgänge zu einem Artikel bzw. zu einer bestimmten Chargennummer nachzuvollziehen. Es lässt sich feststellen, welcher Kunde ein Instrument bzw. einen Artikel dieser Charge bekommen hat und zwar über mehrere Jahre hinweg. Außerdem kann bis zur Rohwarencharge zurückverfolgt werden, und es lässt sich der Wareneingang mit der Eingangsrechnung der Rohware bzw. Drehteilen etc. nachvollziehen. Da auf dem Instrument evtl. nicht die Chargennummer sondern ein Datumscode geätzt wird, lässt sich auch anhand dieses Codes rückverfolgen. Das Programm ist Bestandteil der "Lager/Materialwirtschaft", macht aber erst in Verbindung mit dem Bestellwesen ("Wareneingang") bzw. dem Produktionsplanungsprogramm ERP2 ("Rückmeldung Betriebsaufträge") und dem Modul "Fakturierung" richtig Sinn.
Produktlebenslaufhistorie
Für jeden Artikel können Sie einen Lebenslauf mit beliebig langem Text pro Datum hinterlegen. Dieser Lebenslauf dient der Protokollierung von Arbeitsplanänderungen, Materialänderungen, Änderungen in der Beschaffenheit des Artikels oder auch zum Festhalten der einzelnen Entwicklungsstufen (Erstmuster, Vorserie, Serie, ...). Das Programm ist Bestandteil der "Stammdatenverwaltung„ und wird per Kontext-Menü aus dem Artikelstamm aufgerufen und kann auch dort ausgedruckt werden.
Produktdokumentation für das CE-Zeichen
Für jeden Artikel können Sie ein Karteiblatt aus Textbausteinen zusammenstellen, die für die Dokumentation für das CE-Zeichen nötig sind (Entwicklungsunterlagen, Risikoanalyse, Fertigungsunterlagen, Prüfanweisungen, Maßskizze, Muster, Datenblatt, Instrumentenklasse nach MPG usw.). Außerdem wird festgehalten, ob und wann das CE-Zeichen zugeteilt wurde. Das Protokoll kann direkt aus den Stammdaten ausgedruckt werden. Sie erreichen die Textbausteine für die Prokuktdoku über das Menü "Stamm", "Textbausteine", "Produkt-Doku-Textbausteine„ während die eigentliche Dokumentation direkt im Artikelstamm über das Kontext-Menü, "Produktdokumentation„ aufgerufen werden kann.
Rohwaren-Werkszeugnisverwaltung
Die Daten der chemischen Analyse der Rohware ("Werkszeugnis„) können bei der Charge der Rohware im Programm festgehalten werden. Dadurch können die Daten auf einem separatem Zertifikat bei der Rechnungsschreibung mit ausgedruckt werden. Dieses Zertifikat kann auch als "Certificate of compliance„ (= Konformitätserklärung) verwendet werden. Per Parametereinstellung können Sie festlegen, ob diese Werkszeugnisse mit jeder Rechnung ausgedruckt werden sollen, oder aber ob jeder Kunden nur einmal pro Charge ein solches Papier erhalten soll. Die Daten für den Chargennachweis hinterlegen Sie unter dem Menüpunkt "Lager" , "Chargendatei". Da das Papier mit der Rechnung ausgedruckt werden kann, befindet sich das Druckprogramm unter dem Menüpunkt "Fakt", "Chargenzertifikat-Stapeldruck", kann jedoch auch aus der Lieferungserfassung direkt ausgedruckt werden
Dokumentenarchiv
Da im Rahmen der Zertifizierung eine Menge an verschiedensten PC-Dateien anfällt (z.B. Dokumente aus der Textverarbeitung, Tabellen aus dem Kalkulationsprogramm, Grafiken aus dem CAD-Programm usw.), wurde dieses Hilfsmittel als zentrales Archiv geschaffen. Sie können Ihre Dokumente (OLE-Objekte) speichern, anzeigen, ausdrucken und mit beliebig langem Text beschreiben. Die Suchfunktion (auch über Textfragmente) findet ein gesuchtes Dokument im Nu. Das Programm ist Bestandteil der "Stammdatenverwaltung„.
3. Interne Abläufe dokumentieren und überwachen:
Arbeitspläne mit mehreren Produktionsabschnitten
Arbeitspläne werden üblicherweise pro Artikel bzw. Baugruppe hinterlegt. Wenn zum Beispiel Rohware vorgefräst und zu einem späteren Zeitpunkt erst weiterbearbeitet wird, können Sie die Arbeitsfolgen in sogenannte Fertigungsabschnitte einteilen . Sie ersparen sich dadurch das Anlegen eines separaten Artikels für "vorgefräste Rohware„. Außerdem können Fertigungspapiere/Laufkarten dann für die einzelnen Teilabschnitte ausgedruckt werden und es diese Teilabschnitte können auch zurückgemeldet werden. Das Programm ist Bestandteil der "Stammdatenverwaltung„ und der "Produktion„. Ein Arbeitsplan wird über das Menü "Stammdaten - Artikel - Kontextmenü - Arbeitsplan„ hinterlegt und mit den Fertigungspapieren im Menü "Produktion - Druck Fertigungspapiere„ ausgedruckt. Ein Arbeitsplan kann direkt im Artikelstamm abgeändert werden oder während der Erfassung eines Betriebsauftrages über das Menü "Produktion - Betriebsauftrag - Kontextmenü - Arbeitsplan ändern„.
Rückmeldung Arbeitsgänge (Produktion) am Bildschirm
Dieses Hilfsmittel ermöglicht die Rückmeldung einzelner Arbeitsgänge (Produktion), um stets über den aktuellen Fertigungsfortschritt informiert zu sein. Dabei können auch IST-Zeiten eingegeben werden, und ein Ausdruck eines SOLL-/IST-Zeitvergleichs ist möglich. Das Programm ist Bestandteil der "Produktionsplanung„, und Sie erreichen die Rückmeldung über das Menü "Anwendung - Zeiterfassung (Manuell bzw. Barcode)„. Eine Fertigungsfortschrittkontrolle ist z.B. über die Artikelübersicht im Menü "Produktion - Berichte„ möglich.
Stücklisten bis zu 10 Ebenen
Stücklisten sind in Form von "Baukästen" aufgebaut, d. h. Sie können einen Artikel in Baugruppen und diese Baugruppen in weitere Baugruppen unterteilen. Insgesamt verkraftet das Programm bis zu 10-stufige Stücklisten. Der Stücklistendruck kann alle Ebenen ausdrucken, nur einzelne Baukästen oder für einen Artikel nur die unterste "Materialebene". Außerdem ist es möglich, eine Stückliste inklusive allen Lagerbestandsdaten auszudrucken. Das Stücklistenprogramm ist Bestandteil der Stammdaten und der Produktion. Eine einzelne Stückliste kann über das Menü "Produktion - Berichte - Stücklistendruck" ausgedruckt werden.
Haupt-/Gesamtprotokoll nach FDA-Richtlinien
Die für die Fertigung benötigte Laufkarte ist nach FDA-Richtlinien aufgebaut und enthält alle wichtigen Angaben zur Stückliste und zum Arbeitsplan. Für Anwender, die das Modul Produktion nicht im Einsatz haben, dient das Haupt-/Gesamtprotokoll als interne Laufkarte auf dem durchgeführter Arbeitsgänge (Produktion) manuell "abgezeichnet„ werden können. Das Programm ist Bestandteil der "Produktionsplanung„.
Ausschussermittlung Produktion
Dieses Programm dient der Ermittlung einer Ausschussquote in der Produktion (Anteil defekter Artikel an der gesamten Losgröße). Bei der Rückmeldung von Betriebsaufträgen wird ein Ausschuss verbucht. Das Programm ist Bestandteil der "Produktionsplanung„. Die Auswertung finden Sie über das Menü "Produktion - Berichte„.
4. Überwachung der Außer-Haus-Bearbeitungen:
Außer-Haus-Bearbeitung
Werden bestimmte Arbeitsgänge (Produktion) im Rahmen der Produktion von einem Drittlieferanten durchgeführt (z.B. "Härten„), so kann für diesen Vorgang ein Außer-Haus-Lieferschein erstellt werden. Auf dem Lieferschein werden alle durchzuführenden Arbeiten vermerkt. Eine Rückstandsliste dient der Überwachung der Ware, die noch außer Haus ist. Mit Hilfe eines Rückmeldeprogramms erfassen Sie die Aufträge, die zurückkommen, damit sie weiterbearbeitet werden können. Bereits im Arbeitsplan können diese Außer-Haus-Arbeitsgänge (Produktion) mit Angabe des entsprechenden Lieferanten angelegt werden. Beim Erstellen der Betriebsaufträge besteht die Möglichkeit, die Außer Haus Lieferungen mit zu erstellen und zum gegebenen Zeitpunkt auszudrucken. Das Programm ist Bestandteil der "Produktionsplanung„, und zu erreichen über das Menü "Produktion - Außer-Haus-Bearbeitung„.
Lieferanten-Storno-Mitteilung/Stornologbuch
Hierbei bietet sich die Möglichkeit eine Mitteilung an den Lieferanten zu erfassen, wenn Sie eine Bestellung stornieren. Wird eine Bestellung bzw. eine Bestellposition per <F4> gelöscht, kann ein Eintrag in das Stornologbuch erfolgen. Die Gründe der Stornierung werden mit angegeben, damit der Vorgang zu einem späteren Zeitpunkt nachvollzogen werden kann. Die direkte Mitteilung an den Lieferanten erfolgt über das Menü "Bestellungen - Berichte - Storno-Mitteilung„. Das Programm ist Bestandteil des "Einkauf/Bestellwesen„.
Lieferantenauswahl und Bewertung
Jedem Artikel können beliebig viele Lieferanten zugeordnet werden. Die einzelnen Lieferanten werden vom Anwender manuell mit einer Priorität versehen, wobei die Priorität Null den Hauptlieferanten darstellt. Anhand eines Wareneingangslogbuches können z.B. Lieferzeiten, Ausschussanteile usw. ermittelt werden, das dann als Grundlage für Ihre Lieferantenbewertung dienen kann. Bei welchem Lieferanten Sie bestellen, kann entweder fest im Artikelstamm in der Artikel - Lieferantenzuordnung hinterlegt werden oder erst bei der Kundenauftragserfassung aber auch erst bei der Erstellung der Bestellung. Dabei bietet das Programm überall eine Info zu den Lieferanten, bei denen der Artikel bereits bestellt wurde, wobei die Konditionen (Preise/Lieferzeiten usw.) mit angezeigt werden (Beispiel: Auftragspositionen, Sachbearbeiterauskunft u.a.)
Überwachung von Lieferanten-QM-Zertifikaten
Im Lieferantenstamm können auf einer separaten Seite "QM/QS" Angaben zu QM- bzw. EG-Zertifikaten, Labeling, Zertifikatsnummern etc. hinterlegt werden. Wird bei den Zertifikaten ein Ablaufdatum eingetragen, so erscheinen abgelaufene Zertifikate ebenfalls in der Wiedervorlage-Logik beim Start von Majesty.
5. Reparaturverwaltung
Reparaturverwaltung/Serviceberichte
Im Auftragserfassungsprogramm können Sie Reparaturaufträge von normalen Aufträgen unterscheiden oder über ein dafür vorgesehenes Programm auch Fremdreparaturen erfassen und überwachen. Dabei entscheiden Sie ob Lagerbuchungen stattfinden sollen oder nicht. Es besteht die Möglichkeit Serviceberichte für Kunden, Lieferanten und interne Zwecke zu erstellen und auszudrucken. Auf dem Bericht wird festgehalten, was zu reparieren ist/war, welche Fehler aufgetreten sind, welche Arbeiten ausgeführt wurden und was der (interne) Befund (Verbesserungsmaßnahmen/Abhilfe) ist. Außerdem können verschiedene Reparaturlisten und -statistiken ausgedruckt werden (Gegenüberstellung Garantie-/Kulanz-/Abrechnungsfälle pro Kunde oder pro Artikel). Das Programm ist Bestandteil der "Auftragsverwaltung„ und der "QS". Sie können die Reparaturverwaltung direkt in der Positionserfassung des Auftrages über das "Kontextmenü - Reparaturlogbuch-Eintrag" aufrufen. Des weiteren besteht die Möglichkeit aus dem Menüpunkt "QS", dort dann "Reparaturen" die Internen- sowie die Fremdreparaturen zu bearbeiten.
6. Terminüberwachung/Verwaltung:
Terminverwaltung Aufträge/Bestellungen
Wenn bei der Erfassung der Aufträge/Bestellungen noch keine Liefertermine genannt werden können, besteht die Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt Termine zu ändern bzw. einzutragen. Damit dafür nicht jeder Auftrag/Bestellung aufgerufen werden muss, kann die Terminerfassung tabellarisch vorgenommen werden. Die Änderungen können unter Angabe eines Änderungsgrundes in einem Logbuch festgehalten werden. Geänderte Termine sind sozusagen bestätigt, deswegen wird ein Kennzeichen (T) im Feld "bestätigt„ gesetzt. Hiermit haben Sie die Möglichkeit, Terminlisten von Aufträgen und Bestellungen nach bestätigten bzw. unbestätigten Terminen zu selektieren. Dieselbe Selektion gilt auch für den Druck, da ein Kunde z.B. eine neue Auftragsbestätigung mit neuen Lieferterminen benötigt. Außerdem nehmen die Mahnungen für Kreditoren Bezug auf dieses Kennzeichen, es kann wieder selektiert werden ob nur bestätigte, nur unbestätigte oder alle Termine geltend gemacht werden. Das Programm um Termine zu ändern, finden Sie bei Aufträgen und Bestellungen unter dem Menüpunkt "Schnellbearbeitung".
Lagerplatzverwaltung (chaotisches Lager)
Wenn chargenpflichtige Artikel im Lager separat gehalten werden müssen, und Sie über ein großes Lager verfügen, bietet sich an, die chaotische Lagerverwaltung zu nutzen. Dabei gibt es für einen Artikel keinen bestimmten Lagerplatz, sondern das Programm ermittelt bei Lagerbuchungen einen freien Lagerplatz und bucht die Ware dorthin. Bei Abbuchungen erfolgt eine Auswahlmöglichkeit von welchem Lagerplatz die Ware entnommen werden soll. Die Ersteingabe der Lagerplätze ist Bestandteil der "Lager/Materialwirtschaft". Aktivieren Sie das chaotische Lager per Parameter "CHAOSLAGER„ und setzen Sie auch den Parameter "CHAOSARTIK„ richtig. Über die Lagerhistoriendatei lassen sich sämtliche Lagerzu und -abgänge nachvollziehen.
Links: Arbeitsgangverwendungsnachweis, Sachbearbeiter-Auskunft, Ausschußliste Produktion, Ausser-Haus-Lieferungs-Erfassung, Ausser-Haus-Lieferschein-Rückstandsliste, Ausser-Haus-Lieferscheine drucken, Ausser-Haus-Lieferschein-Ausgangsliste, Ausser-Haus-Aufträge rückmelden, Ausser-Haus-Lieferscheine löschen, Lager, Chaotisches Lager (Lagerplatzverwaltung), Paternosterlager-Verwaltung, Konsignations-/Aussenlager, Chargen-Tabelle (Werkszeugnis/Zertifikat), Bestell-Rückmeldung / Wareneingang, Wareneingangsübersicht - Lieferantenbewertung, Wareneingangsprüfung rückmelden, Rückverfolgung von Chargen, Rückverfolgung über Betriebsauftragsdatei,